Schüsse in der Geist: Jäger suchen Verursacher - und warnen

Brandgefahr

Wer hat am Freitagabend in der Geist geschossen? Klar ist: Es waren wohl Schreckschuss- und Leuchtsignal-Pistolen. Die Gefahren sind trotzdem groß, mahnt ein Jäger.

Lünen

, 26.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Schüsse in der Geist: Jäger suchen Verursacher - und warnen

Mit einer Schreckschuss-Pistole und einer Signalpistole sollen Unbekannte in der Geist geschossen haben - das haben Jäger gehört und gesehen. © picture alliance/dpa

Es war der vergangene Freitagabend, 21. Juni, da ertönten zwischen 21 und 24 Uhr immer wieder Schüsse in der Geist, im Bereich Rühenbecke und in Richtung Steag-Gelände.

„Das waren wohl Jugendliche, die dort mit Schreckschuss und Signal-Pistolen geschossen haben“, vermutet Jäger Dieter Kuhne. Er selbst war vor Ort, gemeinsam mit anderen Jägern, und rief auch die Polizei. Die bestätigt einen Einsatz, konnte dort aber am Abend niemanden mehr antreffen.

Appell an die Vernunft: Waldbrandgefahr ist hoch

Auch wenn wohl niemandem etwas passiert ist, appelliert Kuhne an die Vernunft der Unbekannten: „Bei dieser Trockenheit ist die Waldbrandgefahr hoch“, sagt er, „außerdem kann so ein Leuchtsignal auch Schaden anrichten, wenn es in die Häuser fliegt. Dazu reicht manchmal schon ein Windstoß“, sagt er.

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