Borker Straße

Siebenpfennigsknapp in Lünen: Polizei sieht da keine Strecke für Raser

Nach dem schweren Unfall auf der Borker Straße am Mittwoch (9. September) stellt sich die Frage: Gibt es dort häufiger Unfälle? Warum? Und wie lässt sich vorbeugen? Die Polizei gibt Auskunft.
Die Zahl der Verkehrsunfälle im Lüner Stadtgebiet sank im vergangenen Jahr. © Goldstein (A)

Auf Landstraßen gibt so mancher Autofahrer gerne Gas – das kann vor allem auf kurvenreichen Strecken schwere Folgen haben. Auf der Borker Straße in der Nähe des Hotels am Siebenpfennigknapps kam es am Mittwoch (9. September) zu einem Unfall mit zwei Schwerverletzten und stark demolierten Fahrzeugen. Ein 21-Jähriger geriet in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem entgegenkommenden Wagen. Zur Unfallursache kann Polizei-Pressesprecherin Nina Kupferschmidt noch keine Auskunft geben – wohl aber die Situation am Unfallort einschätzen.

Kein Unfallschwerpunkt auf der Borker Straße

„Im Kurvenbereich ist immer erhöhte Aufmerksamkeit geboten – vor allem, wenn die Kurve durch Bäume am Straßenrand schlecht einsehbar ist oder Wetterverhältnisse wie Regen oder Nebel die Sicht erschweren“, betont sie. Am Unfallort an der Borker Straße gibt es eine solche Kurve. Die Polizei sieht diese Strecke jedoch nicht als Unfallschwerpunkt oder als Hotspot für Raser.

In der Unfallstatistik der Polizei ist für die Jahre 2018 und 2019 nur jeweils ein Unfall an dieser Stelle verzeichnet – 2018 handelte es sich um einen Alleinunfall aufgrund eines Schwächeanfalls. Allerdings gehen laut der Pressesprecherin nur Unfälle mit Personen- oder schwerem Sachschaden in die Statistik ein. Blechschäden würden dabei nicht berücksichtigt.

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