Signalstörung in Derne sorgt für verspätete Regionalbahnen

Eurobahn und DB

Wer Dienstagmorgen mit der Bahn zwischen Dortmund und Lünen unterwegs war, musste viel Geduld mitbringen.

Lünen, Selm, Werne

, 22.01.2019, 13:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Züge der Eurobahn (RB 50, Foto) und der Deutschen Bahn (RB 51) waren von der Signalstörung betroffen.

Die Züge der Eurobahn (RB 50, Foto) und der Deutschen Bahn (RB 51) waren von der Signalstörung betroffen. © Peter Fiedler

Nicht nur, dass die Züge der jeweiligen Regionalbahnen 50 und 51 am Dienstagvormittag (22. Januar) in Lünen, Dortmund, Münster oder Werne Verspätungen bis zu 20 Minuten hatten. Die Fahrgäste brauchten auch etwa die doppelte Zeit, um die Strecke zurückzulegen.

Grund für die Störungen war ein Defekt einer so genannten „Rotausleuchtung“, also eines Signals in Dortmund-Derne. Zwischen 5.30 Uhr und 10.30 Uhr konnten die Züge nur mit dem individuellen Fahrbefehl des Fahrdienstleiters fahren, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn auf Anfrage mit.

Züge standen auf offener Strecke

So standen die Züge auf offener Strecke, bis der jeweilige Befehl erteilt wurde. Und auch sonst konnten sie die Strecke im Bereich Derne nur mit reduzierter Geschwindigkeit zurücklegen.

Die so entstandenen Verzögerungen summierten sich zu teilweise massiven Verspätungen. Einige Züge endeten vorzeitig oder wurden an den jeweiligen Endbahnhöfen nicht direkt zurückgeschickt. Sie fuhren erst zur nächsten planmäßigen Abfahrtszeit, damit sich die Verspätungen nicht unübersichtlich summieren konnten.

Kurz nachdem die Signalstörung gegen 10.30 Uhr behoben war, pendelte sich der Fahrplan wieder ein.

Fahrplananpassung im Oktober

Erst im Oktober war ein angepasster Fahrplan für die RB 50 in Kraft getreten. Aufgrund einer technischen Beeinträchtigung der Strecke können die Züge nur mit reduzierter Geschwindigkeit zwischen Münster und Lünen verkehren. Der Fahrplan wurde der Geschwindigkeitsreduzierung angepasst.

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