So begegnen Grundschüler in Lünen Tod und Trauer

Hospiz macht Schule

Trauer und Tod sind eigentlich keine Themen für Kinder. Doch das Projekt "Hospiz macht Schule" vermittelt sie jungen Schülern. In dieser Woche feiert das Projekt in der Nordlüner Kardinal-von-Galen-Schule Premiere. In einer Fotostrecke gibt es ein paar Eindrücke aus dem Klassenzimmer der 4c zu sehen.

LÜNEN

, 23.04.2015 / Lesedauer: 2 min
So begegnen Grundschüler in Lünen Tod und Trauer

Bilder zum Thema Trauer malten die Viertklässler der von-Galen-Schule.

"Hospiz macht Schule" gibt es mittlerweile in 15 Bundesländern und wird vom Bundesfamilienministerium gefördert. In Lünen gibt es "Hospiz macht Schule" seit 2009. An der Gottfriedschule und der Elisabethschule waren ehrenamtliche Mitarbeiter des Vereins Lüner Hospiz zu Gast.

Kindgerechte Vermittlung

Auch in der Nordlüner Kardinal-von-Galen-Schule lief nun das Projekt an. Die Klasse 4c von Lehrerin Katja Heide beschäftigt sich seit Montag mit Themen wie Krankheit und Leid, Sterben und Tod oder Trauer und Trost. Ausgebildete Ehrenamtliche des Vereins Lüner Hospiz führen die 27 Kinder behutsam und kindgerecht an die Themen heran. Die Gefühle der Kinder, von denen auch einige schon Erfahrungen mit dem Tod eines lieben Menschen gemacht haben, werden kreativ verarbeitet.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

"Hospiz macht Schule" in Lünen

Trauer und Tod sind eigentlich keine Themen für Kinder. Doch man kann sie durchaus kindgerecht vermitteln. Das macht das das Projekt "Hospiz macht Schule" zur Aufgabe, das es bereits in 15 Bundesländern gibt. Und seit 2009 auch in Lünen. Diese Woche feiert das Projekt an der Nordlüner Kardinal-von-Galen-Schule Premiere und wir haben Fotos gemacht.
23.04.2015
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Alle Gruppen besprachen das Thema Trauer und malten anschließend unterschiedliche Motive auf die Tontöpfe.© Foto: Beate Rottgardt
Herzen und andere Motive malten die Kinder auf ihre Töpfe.© Foto: Beate Rottgardt
Jedes Kind suchte sich selbst sein Motiv aus.© Foto: Beate Rottgardt
Mit verschiedenen Motiven bemalten die Schüler ihre Tontöpfe.© Foto: Beate Rottgardt
Eifrig wurden die Tontöpfe bemalt.© Foto: Beate Rottgardt
Mit Wachsmalstiften bemalten die Schüler die Tontöpfe.© Foto: Beate Rottgardt
Marianne Roitsch bereitet mit ihrer Gruppe die Pflanzaktion vor.© Foto: Beate Rottgardt
Vor dem Bemalen der Tontöpfe ging es um Fragen zum Thema Trauer.© Foto: Beate Rottgardt
Anorte Reher, Vorsitzende des Vereins Lüner Hospiz, mit ihrer Gruppe.© Foto: Beate Rottgardt
Hilmar Nobel und seine Gruppe beim Einpflanzen der Bohnen in die Töpfe.© Foto: Beate Rottgardt
Hospiz-Mitarbeiterin Elisabeth Wilhelm mit ihrer Grippe beim Bemalen der Blumentöpfe.© Foto: Beate Rottgardt
Bilder zum Thema Trauer malten die Viertklässler der von-Galen-Schule.© Foto: Beate Rottgardt
Hilmar Nobel besprach mit den Schülern einen Film zum Thema Beerdigung und Trauer.© Foto: Beate Rottgardt
Marianne Roitsch (l.) und Heike von Germersheim mit den vorbereiteten Bohnen-Pflänzchen.© Foto: Beate Rottgardt
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Vorlesen, Malen, Trommeln, Tanzen und Singen sind Elemente des ungewöhnlichen Unterrichts. Oft wird in Kleingruppen gearbeitet, in denen die Kinder ihren Gefühlen geschützt freien Lauf lassen können. Zum Abschluss gibt es ein Fest mit den Eltern. 

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