So sah es früher im Lüner Klinikum aus

St.-Marien-Hospital

Auf 150 Jahre Krankenhausgeschichte blickt das St.-Marien-Hospital Lünen 2015 zurück. Wir haben den runden Geburtstag des Krankenhauses zum Anlass genommen, in dem Klinik-Archiv zu stöbern. Unsere Fundstücke haben wir in Grafiken und einem sprechenden Fotoalbum gesammelt.

Lünen

, 25.10.2015, 15:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein kleiner Backsteinbau und zwei Ordensschwestern. Das waren die Anfänge. Heute, nach 150 Jahren, ist das St.-Marien-Hospital ein Gesundheitszentrum und ein Standort für Hochleistungsmedizin.Die Spezialisten der 17 Fachabteilungen mit 592 Betten versorgen jährlich mehr als 80.000 stationäre und ambulante Patienten.

Medizinischer Fortschritt und fürsorgliche Pflege, beides ist dem katholischen Krankenhaus wichtig. Das zählt mit mehr als 1300 Beschäftigten zu einem der größten Arbeitgeber der Stadt. Der Jahresumsatz liegt bei 110,6 Millionen Euro. Nicht nur aus Lünen kommen die Patienten. Das Krankenhaus hat sich überregional einen Namen gemacht und nennt sich deshalb auch Klinikum Lünen.

Besonders in der Neuro-, Herz- und Gefäßmedizin würden Patienten von außerhalb behandelt, sagt Prof. Dr. Wolfram Wilhelm, Ärztlicher Direktor. Der Rettungshubschrauber Christoph 8 bringt viele Schwerverletzte, ebenso der kreisweit eingesetzte Transportwagen für Intensivpatienten.

Dass das Klinikum heute einen Platz in der Spitzenversorgung hat, macht Wilhelm an wichtigen Entwicklungen quer durch alle Fachrichtungen des Krankenhauses fest. Besonders hervorzuheben sei der Aufbau des Interdisziplinären Neurozentrums (INZ). Experten unterschiedlicher Abteilungen arbeiten eng zusammen, um Patienten mit Schlaganfall, Hirnblutung oder schwerer Hirnverletzung zu behandeln.

Strategisch sei der Zusammenschluss mit dem Christophorus-Krankenhaus Werne eine zukunftsorientierte Entscheidung. Sie ermögliche die gemeinsame medizinische Versorgung einer großen Region.

Ein Netzwerk zwischen Klinikum und niedergelassenen Ärzten sei durch den Aufbau des Gesundheitscampus` mit dem Facharztzentrum „Colosseum“ entstanden.

Dass das Klinikum zum Akademischen Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität ernannt wurde, ist für Wilhelm ein wichtiger Schritt – Lünen wird so ein bisschen zur „Studentenstadt“.

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