So war das Festival "Junges Theater" 2017 in Lünen

Viele Fotos und Kurz-Rezensionen

Das zehnte Festival "Junges Theater" hat wieder vom 21. bis 28. Juni vielen jungen Schauspielern, Autoren und Regisseuren die Möglichkeit geboten, ihre Stücke auf einer großen Bühne zu präsentieren. Wir haben viele Fotos und Kurz-Rezensionen der Aufführungen für Sie übersichtlich zusammengestellt.

LÜNEN

, 21.06.2017 / Lesedauer: 6 min

Mittwoch, 28. Juni, 19 Uhr: Der Theater-Jugendclub Lünen spielt zum Abschluss „I see you“.

Zum dritten Mal setzte der Theater-Jugendclub Lünen den glanzvollen Schlusspunkt des Festivals Junges Theater.

Mit dem von Spielleiter Felix Fischer geschriebenen Stück „I see you“ griff die Nachwuchsgruppe des Theaterfördervereins am Mittwoch gleich mehrere brandaktuelle Themen auf, setzte sie mit einem erstaunlichen schauspielerischen Potential um und nutzte dabei die unterschiedlichsten stilistischem Mittel, die das Theater im allgemeinen und das Heinz-Hilpert-Theater im Besonderen zu bieten hat.

Zwischen den einzelnen Szenen gibt es jeweils passende Musikeinblendungen, da ertönt mehrmals „Die Gedanken sind frei“, da gibt Live-Musik und Live-Gesang, da werden mit den Instrumenten Soundtracks und Geräusche erzeugt. Neben den realen Szenen gibt es auch performative Szenen, die Gedanken- und Traumwelten verdeutlichen. Bei denen werden unterschiedliche Farben der Bühnenbeleuchtung eingesetzt. Es werden alle Bereiche der Bühne für die einzelnen Szenen genutzt, einfache Kartons und ein schmaler Vorhang ersetzen einen aufwändigen Kulissenaufbau.

Das Gespräch mit dem Publikum zeigte, dass die Themen Überwachung und Mobbing viele der Zuschauer stark berührt hat. Es wurde festgestellt, wie schlimm jede Art von Mobbing ist und dass man sich gegen die Anfänge wehren muss. Und noch einen Botschaft kam an: Der Zweck kann nicht jedes Mittel heiligen. Wird ein noch so ehrenwertes Ziel mit fragwürdigen Mittel erreicht, kann es irreparable Begleitschäden geben.

 

Literaturkurs des Gymnasiums Altlünen - „Altlünen/Indiana oder (k)eine Reise zum Mond?!?“

Im Kampf um die Vorherrschaft im Weltraum zwischen der Sowjetunion und den USA planen die Amerikaner in den 1960er-Jahren eine Mission zum Mond. Doch die dort lebende Zivilisation sieht ihre Zukunft in Gefahr und beschließt sich zu wehren, indem sie eine Spezialeinheit zur Erde schickt. Aus dieser originellen Idee hat der Literaturkurs des Gymnasiums Lünen-Altlünen zu einem amüsanten Bühnenstück entwickelt.

Fleißig haben die Akteure recherchiert, in Dokumenten gestöbert, Zeitkolorit eingefangen, Requisiten geordert oder in  Schränken der Eltern nach entsprechenden Klamotten gesucht. Mit viel Liebe zum Detail ist eine beeindruckende Vorstellung herausgekommen, die von den rund 200 Zuschauern begeistert aufgenommen wurde.

Mit Gesang und Tanzeinlagen, mit viel Verve und auch erkennbarer Spielfreude haben die 32 aktiven Mitwirkenden ein ebenso buntes wie ironisches Spektakel auf die Bühne gebracht, das stellenweise sogar an Monty Pythons Spitzfindigkeiten erinnerte. Auf diese Produktion und auf diese Gruppe konnte Spielleiterin Sonja Alsleben wirklich sehr stolz sein.

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Das Lüner Festival "Junges Theater" - Tag 5

Das Festival Junges Theater Lünen findet zum 10. Mal statt. Auf der Bühne des Heinz-Hilpert-Theaters können freie Ensembles und Theatergruppen verschiedener Schulformen ihr Können vor großem Publikum präsentieren. Hier die Bilder von Tag 5.
28.06.2017
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"I see you" Theater Jugendclub Lünen: Eine performative Szene wird im roten Bühnenlicht mit James Bond Soundtrack dargestellt.© Foto: Diethelm Textoris
"I see you" Theater Jugendclub Lünen: Vorhang und Kartons, einfache Mittel verdeutlichen einen Klassenraum.© Foto: Diethelm Textoris
"I see you" Theater Jugendclub Lünen: Spielleiter Felix Fischer stellt sich den Publikumsfragen.© Foto: Diethelm Textoris
"I see you" Theater Jugendclub Lünen: Schulsituation, eine Mathearbeit wird zurückgegeben© Foto: Diethelm Textoris
"I see you" Theater Jugendclub Lünen: Lea (Emma Mühlbach) Sascha (Sam Zielonka) und Rose (Sophia Lange) (von links) sollen ihre Mitschüler überwachen.© Foto: Diethelm Textoris
"I see you" Theater Jugendclub Lünen: Auch die drei Kontrolleure (links) werden kontrolliert.© Foto: Diethelm Textoris
"I see you" Theater Jugendclub Lünen: Eine performative Szene wird im roten Bühnenlicht mit James Bond Soundtrack dargestellt.© Foto: Diethelm Textoris
"I see you" Theater Jugendclub Lünen: Vertraute Gespräche unter Schülern statt Handykommunikation.© Foto: Diethelm Textoris
"I see you" Theater Jugendclub Lünen: Jetzt geht die Party richtig los. Sauforgie unter Schülern.© Foto: Diethelm Textoris
"I see you" Theater Jugendclub Lünen: Jetzt geht die Party richtig los. Sauforgie unter Schülern.© Foto: Diethelm Textoris
"I see you" Theater Jugendclub Lünen: Vertrauliches Gespräch statt Handykommunikation.© Foto: Diethelm Textoris
"Altlünen/Indiana oder (K)eine Reise zum Mond?": Die Homoonculis sind unterwandert worden.© Foto: Rudolph Lauer
"Altlünen/Indiana oder (K)eine Reise zum Mond?": So gehen die Erdlinge mit ihrem Planeten um.© Foto: Rudolph Lauer
"Altlünen/Indiana oder (K)eine Reise zum Mond?": Das Wort "Liebe" wird im Requiem ganz anders wahrgenommen.© Foto: Rudolph Lauer
"Altlünen/Indiana oder (K)eine Reise zum Mond?": Nach der gelungenen Aufführung beim Schlussapplaus.© Foto: Rudolph Lauer
"Altlünen/Indiana oder (K)eine Reise zum Mond?": Der Homoonculi wird präpariert.© Foto: Rudolph Lauer
"Altlünen/Indiana oder (K)eine Reise zum Mond?": Im Oval Office werden Gegenmaßnahmen getroffen.© Foto: Rudolph Lauer
Die Spielleiter Sonja Alsleben und Reiner Hohl im Interview mit Christiane Hüdepohl.© Foto Lauer
"Altlünen/Indiana oder (K)eine Reise zum Mond?": Erste Gefühle machen sich breit.© Foto: Rudolph Lauer
"Altlünen/Indiana oder (K)eine Reise zum Mond?": Die Farmer werden auf sinnliche Weise fügsam gemacht.© Foto: Rudolph Lauer
"Altlünen/Indiana oder (K)eine Reise zum Mond?": Der Mond wäre doch mal ein interessantes Ziel.© Foto: Rudolph Lauer
"Altlünen/Indiana oder (K)eine Reise zum Mond?": Polizisten werden verführt.© Foto: Rudolph Lauer
"Altlünen/Indiana oder (K)eine Reise zum Mond?": Den ersten Mondfahrern gelingt die Besetzung des Gestirns.© Foto: Rudolph Lauer
"Altlünen/Indiana oder (K)eine Reise zum Mond?": Auch ein Arzt kann nichts gegen Liebe verschreiben.© Foto: Rudolph Lauer
"Altlünen/Indiana oder (K)eine Reise zum Mond?": Sex ist das Organ des Verstehens, meint der Klassenlehrer (Maximilian Sassinek).© Foto: Rudolph Lauer
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Montag, 26. Juni:  Theaterzwerge des Gymnasiums Altlünen - „Cool Kids“

Dass eine Gruppe, die sich bescheiden „Theaterzwerge“ nennt, auf der großen Bühne des Heinz-Hilpert-Theaters einen großen Auftritt hinlegen kann, das bewiesen etwa 40 Schüler der Theater AG des Gymnasiums Altünen am Montagvormittag. Vor mehr als 400 Mitschülern, Eltern, Großeltern und anderen Theaterinteressierten boten sie mit „Cool Kids“ ein Stück, das die Zuschauer auf eine Zeitreise in die 60er und 70er mitnahm.

Es war beeindruckend, mit wie viel Spielfreude die jungen Leute agierten, wie viel stimmliches Potential in vielen von ihnen steckte und wie ernst sie ihre Rollen nahmen. 

Die Spielleiter Reiner Hohl, Sonja Alsleben, Julia Lümkemann, Ivana Mamic und Sabrina Salzmann lobten vor allem die Disziplin und die Einsatzfreude ihrer Schüler.

 

Freies Theater Team Lünen - „Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod“

Die Gruppe führte die etwa 250 Zuschauer in eine bunte Märchenwelt. Mystisch verschlungen, geheimnisvoll, romantisch, aber auch aufregend und manchmal grausam. In farbenprächtigen Kostümen nahm das 25-köpfige Ensemble das Publikum mit auf eine zauberhafte Reise.

Das gesamte Geschehen wird begleitet und kommentiert von Jester, einem Zyniker im Narrenkleid mit mephistohaften Zügen, den Leon Hoppe mit einem überragenden schauspielerischen Talent verkörpert. Und Publikumsliebling Zgjim Veseli hatte als affenartiges Monster Nyx mit dem Ausstoßen von Grunzlauten den „anspruchsvollsten“ Text zu bewältigen. 

Immer wieder gab es beeindruckende Gesangseinlagen, die von Julian Schlage am Keyboard begleitet wurden. Da brachte Cara Homann das stimmungsvolle Eingangslied „Mordreds Lullaby“, da glänzten beiden Bösen Leon Hoppe und Liane Holtkamp im Duett mit „It’s so easy when you‘re evil“, und die drei Jüngsten des Ensembles, Mia, Lilly und Hannah sangen ohne instrumentale Begleitung ein rührendes Schlaflied. Nina Ide überraschte mit einem selbst choreografierten Tanz. Zu erwähnen ist auch das vornehmlich von Familie Hirschberg und Gerrit Meermann gestaltete funktionelle aussagekräftige Bühnenbild. 

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Das Lüner Festival "Junges Theater" - Tag 3 & 4

Das Festival Junges Theater Lünen findet zum 10. Mal statt. Auf der Bühne des Heinz-Hilpert-Theaters können freie Ensembles und Theatergruppen verschiedener Schulformen ihr Können vor großem Publikum präsentieren. Hier die Bilder der Tage 3 und 4.
24.06.2017
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Tag 3: "Equilibrium" - Julias (Nicole Klesch) Interesse an der Familie ist erkaltet.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Selbst auf dem Spielplatz hat Julia keine Zeit mehr für ihre beiden Kinder.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Beim Arzt trifft Julia (re.) ziemlich merkwürdige Zeitgenossen.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Die kleine Julia (Marlene Heide, re.) wird von Ina (Paula Hees, Mi.) zum Waisenhaus geführt.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Der Chef (Nelson Michalski) kündigt Julia das Beschäftigungsverhältnis.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Im Waisenhaus wird mehr oder weniger gern gearbeitet.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Julia hat ihre Familie (Mira Berner,li., Emily Platte, Mi., Henri Stephan) verlassen.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Nico und Robin (stehend), zwei von 35 engagierten Jugendlichen, die sich um die Begleitung eines Seniorenkreises des Caritas-Verbandes im Hilpert-Theater gekümmert haben.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Wolle und häkeln - ein Leben lang.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Die kleine Julia und Jan schmieden einen Plan.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Beim Schlussapplaus.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Studentinnen im Leistungsstress.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Die Familie fragt sich, ob Juila zurückkehren wird.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Die kleinsten Waisen auf dem Spielplatz.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Die desillusionierte Leiterin des Waisenhauses (Isabell Bungart, li.) mit ihren Zöglingen bei einem Ausflug.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Die kleine Julia lernt auf dem Spielplatz Jan (Pascal Simon Czub) kennen, eine lange Freundschaft entsteht.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Der Psychotherapeut, seine Tochter und sein Partner (v.re. Justus Kruber, Amelie Budde, Justus Lüke)© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Beim Schlussapplaus.© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Anerkennung für eine großartige Leistung an die drei Regisseurinnen Johanna Wohlfahrt, Franca Neumann und Lena von der Krone© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Beim Schlussapplaus© Foto: Rudolph Lauer
Tag 3: "Equilibrium" - Beim Schlussapplaus.© Foto: Rudolph Lauer
Gymnasium Altlünen, "Lass Los!" - Im Gespräch mit dem Arzt (Markus Möller) berichtet Emilia von ihrer Kindheit.© Foto: Lauer
Gymnasium Altlünen, "Lass Los!" - Synchroner Ablauf: Emilia (re.) und Emilia als Kleinkind (Kim Sophie Fischer, 2.v.re,) in der Rückblende.© Foto: Lauer
Gymnasium Altlünen, "Lass Los!" - Emilia (Vanessa Renk, 2.v.l.) kommtt in der Psychiatrie mit anderen Patienten ins Gespräch.© Foto: Lauer
Gymnasium Altlünen, "Lass Los!" - Emilia ist das Mobbingopfer der Klasse, während die Depression (Lorenz Nigge, re.) bereits wartet.© Foto: Lauer
Gymnasium Altlünen, "Lass Los!" - Das Gespräch mit anderen führt zu Selbstvertrauen.© Foto: Lauer
Gymnasium Altlünen, "Lass Los!" - Das Ensemble stellt sich den Fragen des Publikums.© Foto: Lauer
Gymnasium Altlünen, "Lass Los!" - In Rückblenden wird die erste Schulzeit beleuchtet.© Foto: Lauer
Gymnasium Altlünen, "Lass Los!" - Festivalorganisatorin Susanne Hocke (re.) im Anschlußgespräch mit Ruth Kirschbaum (2.v.re.) und Marit Kallendrusch (3.v.r.).© Foto: Lauer
Gymnasium Altlünen, "Lass Los!" - Auch im Gesprächskreis kann sich Emnilia nicht von ihrem Begleiter lösen.© Foto: Lauer
Glücklich und erschöpft nach der Aufführung.© Foto: Lauer
Literarisches Intermezzo: Luca Zander zog die Zuhörer mit ihren poetischen, philosophischen und manchmal auch ironischen Texten in ihren Bann.© Foto: Diethelm Textoris
Literarisches Intermezzo: Aufmerksam verfolgten die Zuhörer die Texte von Luca Zander.© Foto: Diethelm Textoris
Literarisches Intermezzo: Mit Orpheus im Hintergrund trug Luca Zander eigene Texte vor.© Foto: Diethelm Textoris
Literarisches Intermezzo: Aufmerksam verfolgten die Zuhörer die Texte von Luca Zander.© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Ist der Mensch nur eine Marionette?© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Ist der Mensch nur eine Marionette? Wer zieht die fäden?© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Rede des Diktators an sein Volk. (Ann-Kathrin Kieserling)© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Auch ein Diktator darf mal lächeln. Doch ist es echt? (Ann-Kathrin Kieserling)© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Wo bleibt der Mensch, wenn die persönliche Kommunikation fehlt?© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Wo bleibt der Mensch, wenn die persönliche Kommunikation fehlt?© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Wer bietet mehr? Der "Facebook Mensch" kann käuflich erworben werden.© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Wer bietet mehr? Der "Facebook Mensch" kann käuflich erworben werden.© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Wer bietet mehr? Der Auktionator wartet auf Gebote für den "Facebook Menschen".© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Ist es schon Albtraum oder noch Realität? (Angie Wojcichowski)© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Als Außenseiterin verfolgt und gequält, doch ungebrochen. (Angie Wojcichowski)© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Vom Blumenkind zum Militaristen braucht man nur eine kleine Gehirnwäsche.© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Außenseiter werden in einem totalitären System nicht geduldet. Auf sie warten Folter und Tod.© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Außenseiter werden in einem totalitären System nicht geduldet. Auf sie warten Folter und Tod.© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Diktator und Außenseiterin, Sie trennen Welten, Oder doch nicht? Ann-Kathrin Kieserling (li) und Angie Wojcichowski.© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Frage an das Publikum.© Foto: Diethelm Textoris
Grenzgebiete/Traumwelten: Das Ensemble stellt sich dem Publikumsgespräch.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids": Cool oder uncool?© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids": Träume vor dem Träumen...© RN-Foto Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids": Yesterday, all my troubles seemed so far away.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids": Yesterday, all my troubles seemed so far away.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids": Yesterday, all my troubles seemed so far away.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids": Gespräche unter Freundinnen.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids": Gespräche unter Palmen.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids":© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids": Dancing Queens.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids": Die Braut sagt nein.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids": Überraschung in der Kirche. Die Braut sagt nein.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids": Die Darsteller empfangen den Schlussapplaus.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids". Die Zuschauer hatten ihren Spaß.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids": Auch Eltern und Großeltern waren unter den Zuschauern.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids"Auch Eltern und Großeltern waren unter den Zuschaern.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids":Professionell begrüßtSchülerin Jasmaina Müller die Zuschauer.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids": Cool oder uncool, diese Frage soll die Toilettenspülung
regeln.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids"; Damals wie heute, der Vater bestimmt, wo's lang geht.© Foto: Diethelm Textoris
Theaterzwerge Gymnasium Altlünen mit "Cool Kids": Omas Kaffeekränzchen.© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod": Nina Ide mit ihrem selbst kreierten Tanz.© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod". Vor Spielbeginn lassen sich junge Zuschauer von Festivalfotograf Felix Schmale ablichten.© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod" Zuschauer warten auf den Spielbeginn.© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod".Cara Homann mit dem stimmungsvollen Eingangslied „Mordreds Lullaby“,© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod": Mia, Lilly, Hannah, die jüngsten Ensemblemitglieder, als die "drei Schwestern".© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod":Der Narr Jester (Leon Hoppe) zitiert, die Königin Iracebeth (Leonie Petermann) langweilt sich.© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod": Autorin, Darstellerin, Regisseurin, Bühnenbildgestalterin Marie Hirschberg.© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod":Ziwschen Traum und Wirklichkeit. Ein Schlaflied erinnert an die Kinderzeit.© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod": Prinz Avan (Justin Hassl) ist zu einem Dauerschlaf verdammt, Königin Mirana (Cara Homan) trauert.© Foto: Diethelm Textoris
Granny (Jule Weiß) ist schon alt und schläft sehr gern.© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod": ein magischer Feuertanz soll den Weg zum Saphir zeigen.© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod": Abends in der Taverne...© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod": Großer Andran am Getränkestand der Geschwister-Scholl-Gesamtschule.© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod": Gesangseinlage von Liane Holtkamp.© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod": Jester (leon Hoppe) mit „It’s so easy when you‘re evil“© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod":Unheimliche Begegnung für Hugo (Fabian Holtkamp re) und Leandra (Laura Urbanczyk)© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod": Manchmal hilft nur kämpfen.© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod":Innige Liebe vor tragischem Tod.© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod": Wer hat den Saphir verdient? (Laura Urbanczyk, Gerrit Meermann, Marie Hirschberg, von li)© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod": Auch ein Monster wie Nyx (Zgiim Veseli) hat Gefühle, wenn die Herrin (Liane Hotkamp) stirbt.© Foto: Diethelm Textoris
"Von der Freiheit, der Liebe und dem Tod": der schlafende Prinz aurd aufgeweckt. (Cara Homann, Justin Hassl, Laura Urbanczyk, Fabian Holtkamp von li)© Foto: Diethelm Textoris
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Freitag, 23. Juni: Gymnasium Altlünen - "Lass los!"

Ruth Kirschbaum hat das Thema Mobbing an Schulen so bewegt, dass sie daraus eine Kurzgeschichte verfasst hat, die von der Theater AG der Mittelstufe des Gymnasiums Altlünen als Grundlage für ein Theaterstück ausgewählt wurde. Am Freitagvormittag fand auf der Bühne des Hilpert-Theaters vor gut 150 Zuschauern die Premiere statt.

Gemeinsam mit Marit Kallendrusch hat Kirschbaum das Geschehen klug strukturiert, indem sie in gut 60 Minuten die Entwicklung des Mobbing und seiner Folgen am Beispiel der Schülerin Emilia (Vanessa Renk) aufzeigen.

Lediglich ein großes Sofa sowie ein Stuhl umfasst die Ausstattung der Bühne, die den Raum für über 20 schnell ablaufende Szenen vorgibt. Zwölf Akteure aus der 7. und 8. Klasse setzten die Szenen konzentriert um und überzeugten das junge Publikum. 

 

Luca Zander - Literarisches Intermezzo

Vor wenigen Minuten hatte Luca Zander noch im Stück „Equilibrium“ auf der großen Bühne gestanden. Ein kurzer Kleiderwechsel, und dann zog sie mit ihrem selbstverfassten Texten ein kleines aber überaus interessiertes Publikum in ihren Bann. In einem literarischen Intermezzo trug sei selbstverfasste Texte vor, mal in Lyrik, mal in Prosa, mal philosophisch, mal aus dem Alltagsleben, mal ernst, mal heiter. Die Zuhörer waren begeistert und hätten gern noch mehr von der 17-jährigen Schülerin der 11. Klasse des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums gehört. 

 

Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg Werne - "Grenzgebiete und Traumwelten"

Dann ging es mit der Theater AG des Freiherr-vom Stein-Berufskollegs in Werne unter Leitung von Rebecca Marzoch weiter. Sie führte die Zuschauer am Freitagabend in „Grenzgebiete und Traumwelten“. Das von Angie Wojcichowski als eine der Hauptdarstellerin geschriebene und mit eigenen Kompositionen angereicherte Stück beinhaltete eine Themenfülle mit tiefgehenden und tiefbewegenden Inhalten.

Es ging um Bevormundung und Diktatur, Gleichschaltung  und Gedankenfreiheit, Folter und Unterdrückung, Liebe und Tod und Entmenschlichung durch fehlende persönliche Kommunikation. Es wurden vor allem Fragen aufgeworfen: Was ist ein Menschenleben wert? Sind wir Marionetten einer digitalisierten Gesellschaft? Gibt es nur schwarz und weiß oder auch etwas dazwischen?

Es war vor allem die Umsetzung  dieser Themen, die das Publikum begeisterte: Beindruckende, manchmal drastische Szenen, Ballettelemente, innige Dialoge und plakative Aussagen waren durchsetzt mit multimedialen Elementen wie Projektionen, Musik- und Texteinspielungen. Dabei reichten wenige Requisiten und eine Leinwand als Bühnenbild aus. Auf diese Weise wurden über die Bühnenrampe viele Botschaften transportiert, die die Zuschauer nicht unberührt ließen und zum Nachdenken anregten.

 

Donnerstag, 22. Juni:

Anne-Frank-Gymnasium Werne - "Acht Frauen"

Die Theater AG des Gymnasiums präsentierte am Donnerstagabend ihr Stück "8 Frauen" nach dem Vorbild des berühmten französischen Films aus dem Jahr 2002. Mit viel Mut und Einsatzfreude stellten die sieben Schülerinnen, ein junger Mann, die Regisseurin und zwischendurch immer wieder ein ganzer Chor der Herausforderung das Theater vor.

Mit viel Spielfreude gelang es den Schülerinnen der Klassen 7 bis 10 die unterschiedlichen Generationen der Protagonisten darzustellen. Die authentischen Kostüme hatten sie selbst gefertigt oder bei Eltern und Großeltern ausgeliehen. 

Die gut 250, vorwiegend jungen Zuschauer, wurden mehr als zwei Stunden gut unterhalten. Denn die Spannung hielt vom ersten Augenblick bis zum überraschenden Ende an.

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Das Lüner Festival "Junges Theater" 2017 - Tag 1&2

Das Festival Junges Theater Lünen findet zum 10. Mal statt. Auf der Bühne des Heinz-Hilpert-Theaters können freie Ensembles und Theatergruppen verschiedener Schulformen ihr Können vor großem Publikum präsentieren. Die Fotos von Tag 1 und 2.
22.06.2017
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Von 21. bis 28. Juni 2017 findet das Festival in Lünen statt. Geboten wurden die folgenden Aufführungen von folgenden Gruppen:© Foto: Lisa Murach
Es ist soweit: Jürgen larys eröffent das 10. Jugend Theater Festival Lünen.
Die Festival-Eröffnung: Kostüme anprobieren im Fotoatelier.© Foto: Rudolph Lauer
Die Festival-Eröffnung: Die "Gummi-Bänd" in Aktion.© Foto: Rudolph Lauer
Die Festival-Eröffnung: Jürgen Larys und Christiane Hüdepohl begrüßen das Publikum.© Foto: Rudolph Lauer
Die Festival-Eröffnung: Leiter Friedhelm Evermann stellt seine Gummi-Bänd" vor.© Foto: Rudolph Lauer
Die Festival-Eröffnung: Jürgen Larys bedankt sich bei allen Förderern und Sponsoren.© Foto: Rudolph Lauer
Die Festival-Eröffnung: Die "Gummi-Bänd" kam nicht ohne eine Zugabe davon!© Foto: Rudolph Lauer
Die Festival-Eröffnung: Aufwertung des Festiivals durch den Besuch von Politikerinnen (Frau Droege-Middel, Frau Roß und Frau Coenen).© Foto: Rudolph Lauer
Die Festival-Eröffnung: Andrang an der Kasse.© Foto: Rudolph Lauer
Die Festival-Eröffnung: Die Catering-Crew des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.© Foto: Rudolph Lauer
Die Festival-Eröffnung: Anja Klukas mit Tochter im Fotoatelier.© Foto: Rudolph Lauer
Die Festival-Eröffnung: Unmittelbar vor Beginn wünscht sich das Ensemble "toi-toi-toi"!© Foto: Rudolph Lauer
Flöz K Werne - "Hotel zu den zwei Welten": Der Präsident (Ronja Rotthaler, r.) ist Geschäftsmann bis zum Schluss.© Foto: Rudolph Lauer
Flöz K Werne - "Hotel zu den zwei Welten": Für Marie ist es an der Zeit den Raum zu verlassen.© Foto: Rudolph Lauer
Flöz K Werne - "Hotel zu den zwei Welten": Laura liebt das Leben und sehnt sich nach einem Flirt.© Foto: Rudolph Lauer
Flöz K Werne - "Hotel zu den zwei Welten": Julien muss den Raum verlassen, doch zuvor muss er Laura noch etwas sagen.© Foto: Rudolph Lauer
Flöz K Werne - "Hotel zu den zwei Welten": Doktor S gewährt Julien noch etwas Aufschub.© Foto: Rudolph Lauer
Flöz K Werne - "Hotel zu den zwei Welten": Auch für den Präsidenten schlägt die Stunde der Entscheidung.© Foto: Rudolph Lauer
Flöz K Werne - "Hotel zu den zwei Welten": Durch die Liebe zu laura findet Julien einen Lebenssinn.© Foto: Rudolph Lauer
Flöz K Werne - "Hotel zu den zwei Welten": Laura hat Mitleid mit dem Magier, der nun auch den Raum verlassen muss.© Foto: Rudolph Lauer
Flöz K Werne - "Hotel zu den zwei Welten": Nach der Vorstellung: Gespräch mit dem Ensemble.© Foto: Rudolph Lauer
Flöz K Werne - "Hotel zu den zwei Welten": Julien betritt einen ih,m unbekannten Raum.© Foto: Rudolph Lauer
Flöz K Werne - "Hotel zu den zwei Welten": Drei weitere Personen befinden sich bereits dort.© Foto: Rudolph Lauer
Flöz K Werne - "Hotel zu den zwei Welten": Alle vier "leben" in einem Schwebezustand.© Foto: Rudolph Lauer
Flöz K Werne - "Hotel zu den zwei Welten": Warten auf die alles entscheidende Operation.© Foto: Rudolph Lauer
Flöz K Werne - "Hotel zu den zwei Welten": Dr. S (Helena Wolf) klärt Julien (Tamer Tahan) über seinen Zustand auf.© Foto: Rudolph Lauer
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Mehr als 250 meist junge Zuschauer verfolgten das spannende Stück.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Mehr als 250 meist junge Zuschauer verfolgten das spannende Stück.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Im stets passenden Outfit zu den Chansons sorgte der Chor "Modern Voice" für die musikalischen Einlagen.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Louise (Marie Hagemeier) vereinte gleich mehrere Charaktereigenschaften in sich.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Das Stück enthielt viele ausdrucksstarke Szenen.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Das Stück enthielt viele ausdrucksstarke Szenen.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Das Stück enthielt viele ausdrucksstarke Szenen.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Das Stück enthielt viele ausdrucksstarke Szenen.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Pierette (Marie Kulzer Mitte) ist stolz auf ihr ausschweifendes Leben.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Handgreiflicher Familienstreit unterm Weihnachtsbaum.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Das Cathering-Team der Geschwister-Scholl-Gesamtschule mit dem letzten Brötchen.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Erste Hilfe nach gekonntem Zusammenbruch.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Der Chor "Modern Voice" vom AFG Werne.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Chor "Modern Voice" vom AFG Werne.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Dramatischer Schluss: Der "Ermordete" ist gar nicht tot, Kurz darauf erschießt er sich...© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Chor und Schauspielensemble vereint beim Schlusslied.© Foto: Textoris
Anne-Frank-Gymnasium Werne, "8 Frauen": Lockerungsübungen vor dem großen Auftritt.© Foto: Textoris
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die": Valentin wird Sprecher der Totalitären und erhält einen Assistenten.© Foto: Lauer
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die": Alissias Freund wird heimtückisch liquidiert.© Foto: Lauer
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die": Valentin (Gian Luca Krampertz) freundet sich mit Alissia an.© Foto: Lauer
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die": Ein Auftragskiller (Leon Hoppe) ist Valentin auf der Spur.© Foto: Lauer
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die": Valentin kann Alissia noch so eben vor dem Selbstmord retten.© Foto: Lauer
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die": Die Stelle von Gott hat der größenwahnsinnige Führer der Totalitären eingenommen.© Foto: Lauer
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die": Im Neugeborenen lebt Valentin weiter.© Foto: Lauer
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die": Sollte ich überleben, so werde ich dich morgen sehen...!© Foto: Lauer
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die": Schlussapplaus für eine beeindruckende Vorstellung des Ensembles.© Foto: Lauer
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die": Valentins Bruder ist ermordet worden.© Foto: Lauer
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die": Die Totalitären schnappen sich Menschen aus dem Volk.© Foto: Lauer
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die":Freundschaften unterliegen der Kontrolle.© Foto: Lauer
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die": Junge Menschen werden aufmüpfig und rebellieren.© Foto: Lauer
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die": Die Führungsebene der Totalitären prüft die Gesinnung.© Foto: Lauer
"Mobology Lünen", "Watch a young ma die": Alissia (Gina Wünsch) merkt nicht, dass ihr Freund (Eric Swiniarek) gefährdet ist.© Foto: Lauer
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"Mobology" - "Watch a young man die"

„Mobology“ ist eine neu gegründete Theatergruppe, die aus rund 15 Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Lünen-Altlünen besteht. Mit ihrem selbst verfassten Theaterstück „Watch a young man die“ („Einem jungen Mann beim Sterben zuschauen“) nahm sie amim Hilpert-Theater zum ersten Mal am Festival teil.

Die beiden Autoren Gian Luca Krampertz und Leon Hoppe haben die Zukunftsaussichten von Jugendlichen angesichts einer schleichenden Einflussnahme totalitärer Systeme in den Mittelpunkt gerückt. Gut 50 Zuschauer honorierten die Leistung mit lange anhaltendem Applaus. „Mobology“ hat seine Visitenkarte in bemerkenswerter Manier abgegeben. 

 

Mittwoch, 21. Juni: "Flöz K Werne" - „Hotel zu den zwei Welten“ 

Zu Beginn des Festivals am Mittwochabend wagte sich die Gruppe an ein Stück eines renommierten Bühnenautors aus Frankreich, dem es mit seinen Werken erfolgreich gelingt, philosophisch geprägte Entwürfe zu dramatisieren: Eric-Emmanuel Schmitt. 

Auf der minimalistisch ausgestatteten Bühne beweist Regisseurin Julia Klunkert mit ihrer respektablen Inszenierung, dass sie den dramatischen Spannungsbogen auch im Rahmen einer komplexen Thematik über zwei Stunden lang aufrecht halten kann. Hinzu kommt eine sensible Führung des Ensembles, so dass die von Schmitt entworfenen Charaktere im Spiel aufbrechen können.

Rund 100 Zuschauer waren ergriffen von diesem faszinierenden Stück und einer erstaunlich sicheren Rollendarstellung des Ensembles. Ein glänzender Auftakt für das Festival, wie man es sich nicht besser wünschen konnte.

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