Schatten und Licht: Was das Jahr 2020 in den Augen unserer Gastautorin für die Lüner bringt

rnMeinung am Mittwoch

Das Jahr 2020 fing trübe an - mit dichtem Nebel. Ist das ein Zeichen für fehlenden Durchblick? Gastautorin Maren Feldmann hat sich über Licht und Schatten in 2020 Gedanken gemacht.

von Maren Feldmann

Lünen

, 08.01.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Silvesternacht trauten viele Lüner ihren Augen nicht. Was sie sahen? Nichts. Der Nebel hatte weite Teile Lünens zu Jahresbeginn fest im Griff. Sollte das ein Zeichen sein? Wird uns für das neue Jahr der Durchblick fehlen? Was erwartet uns wohl 2020?

Eines ist jetzt schon klar: Es wird wieder ein Jahr voller Licht und Schatten.

Da ist beispielsweise die derzeitige Sorge eines neuen Nahost-Konfliktes, befeuert durch das Ungeschick und die Unberechenbarkeit eines US-Präsidenten Donald Trump, mit seinen unabsehbaren Auswirkungen auch auf unsere Westliche Welt.

Auch der bevorstehende Brexit, mit Auswirkungen, die wir ebenfalls - und gerade - in Nordrhein-Westfalen spüren werden. Derzeitig leben in NRW fast 25.000 britische Staatsangehörige. England ist eines der wichtigsten Handelspartner unseres Bundeslandes. Der Brexit wird Konsequenzen auf unsere kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen haben. Dies löst zu recht Unsicherheiten und Sorgen aus.

Feuer in Australien

Oder die immer noch anhaltende Feuerkatastrophe in Australien, als beunruhigender Ausdruck des bevorstehenden und bereits eingeläuteten Klimawandels.

Schatten und Licht: Was das Jahr 2020 in den Augen unserer Gastautorin für die Lüner bringt

Gastautorin Maren Feldmann. © Quiring-Lategahn

Gastautorin Maren Feldmann ist Geschäftsführerin von Küchen Schmidt.

Das Thema Schatten kann man natürlich auch viel trivialer betrachten. Die beliebteste Fernsehserie der Deutschen, die Lindenstraße, wird in diesem Jahr, nach 35 Jahren, enden. Oder, wenn ich an die absurde generelle Bonpflicht, auch für Kleineinkäufe wie z. B. beim Bäcker oder am Kiosk, denke.

Aber wie zuvor erwähnt, gibt es zum Schatten natürlich auch das Licht.

Vorfreude auf die Fußball-EM

Vorfreude bereitet mir die 16. Fußballeuropameisterschaft, auch wenn die Austragungsmodalitäten von mir kritisch betrachtet werden. Die Spiele werden in 12 Metropolen quer über den Kontinent ausgetragen. Das Turnier wird in Rom eröffnet, in München findet ein Viertelfinale statt und in London das Endspiel.

Hoffnung verspricht auch das Motto der Weltausstellung, der Expo 2020 in Dubai: „Connecting Minds, Creating the Future“.

Persönliches Highlight

Apropos Hoffnung. Vielleicht wird mein persönliches Highlight des kommenden Jahres auch der 3. November sein, wenn in den USA einer neuer Präsident gewählt, und Donald Trump abgewählt wird.

Liebe Lünerinnen und Lüner, ich wünsche uns allen einen guten Start in das noch jungen Jahr 2020. Auf dass das Licht überwiegt!

An dieser Stelle schreiben jeden Mittwoch im Wechsel unsere Gastautoren. Es sind:
  • Kira Engel, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Horstmar-Preußen
  • Maren Feldmann, Geschäftsführerin Küchen Schmidt
  • Marie Hirschberg, Studentin, ausgezeichnet mit dem Förderpreis Kultur der Stadt Lünen
  • Heinz Werner Kleine, Chemielaborant und Kunstsammler
  • Björn Schreiter, Architekt
  • Kevin Tigges, Studienreferendar und Akteur bei der“Abgedreht! Filmcrew“
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