SPD und CDU beleuchten Verwaltungsvorschläge

Haushaltskonsolidierung

LÜNEN Die Vorschläge der Lüner Stadtverwaltung zu möglichen Einsparungsmaßnahmen standen bei einem Gespräch von Mitgliedern der SPD und der CDU im Vordergrund. Beide Fraktionen forderten eine Betrachtung zur Zumutbarkeit.

07.03.2010, 14:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Lüner Rathaus.

Das Lüner Rathaus.

Besprochen wurden auch die freiwilligen Leistungen zur Aufrechterhaltung der Programme für die Verhinderung von Jugendarbeitslosigkeit. Sowohl hierbei, als auch bei den anstehenden Großinvestitionen wurde ein gewisser Optimismus deutlich.

Die eigenen Bemühungen zu deutlichen Einsparungen könnten auch dadurch eine neue Perspektive ohne betriebsbedingte Kündigungen erhalten, dass in den nächsten Jahren ca. 100 Mitarbeiter der Stadtverwaltung altersbedingt ausscheiden. Zu dem Gesamtkomplex der Anhebung von Kosten und Gebühren zu Lasten der Lüner Bürger wurde von den beiden großen Fraktionen eine Gesamtbetrachtung gefordert, um einerseits die Zumutbarkeit besser prüfen zu können, andererseits auch um dies auch mit tatsächlichen Vorteilen für den Lüner Haushalt in Beziehung setzen zu können.

Die interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen soll weiterhin Thema bleiben. Der Bürgermeister konnte teite mit, dass ein Gesprächstermin bereits vereinbart ist. Änderungen im Bereich des Bürgerbüros sollen nur erfolgen, wenn die Qualität nicht leidet.

Einer rigorosen Schließung von Spiel- und Bolzplätzen traten die beiden Fraktionen entgegen. Auf Unverständnis stießen die Vorbehalte anderer Kommunen im Kreis Unna zur Modifizierung der Schulanfangszeiten, wie sie in Lünen schon lange praktiziert wird, um bei der Schülerbeförderung durch die VKU erfolgreich zur Kosteneinsparung zu kommen. Da diese Kosteneinsparung allen Kommunen des Kreises zu gute kommt, soll hier ein weiterer Vorstoß erfolgen. Ebenso wurde eine Reduzierung der Kreisumlage gefordert.

Lesen Sie jetzt