SPD wählt Martin Püschel als Ratskandidat

HORSTMAR Mit Martin Püschel wählten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Horstmar in der letzten Versammlung einstimmig einen Nachfolger als Ratskandidat für Hans-Jörg Hebebrand; er wird 2009 nicht wieder antreten. Als Direktvertreterin von Brunhilde Weinhold, die sich um eine weitere Amtsperiode als Kreistagsabgeordnete bewirbt, stellten die Horstmarer Sozialdemokraten Sandra Kimmlinghoff ohne Gegenstimme auf.

von Von Ludwig Overmann

, 05.09.2008, 19:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wollen sich für Horstmar stark machen: Martin Püschel und Sandra Kimmlinghoff.

Wollen sich für Horstmar stark machen: Martin Püschel und Sandra Kimmlinghoff.

Gestern präsentierte SPD-Ratsherr Hans-Jörg Hebebrand die Kandidaten im Bürgerhaus. Martin Püschel, Sohn des früheren Ratsherrn Gerd Püschel, gehörte fast 30 Jahre dem SPD-Ortsverein Oberbecker an. Da der Vater von zwei Mädchen seit 1987 in Horstmar wohnt und jetzt mehr Zeit hat, sich für das Gemeinwohl zu engagieren, gewann ihn Hans-Jörg Hebebrand vor zwei Jahren für die Ortsvereinsarbeit.

Schriftführer im Stadtverbandsvorstand

Dort hat der 50-jährige Leiter des Evonik-Kundencenters Marl nicht nur den 2. Vorsitz inne, sondern verwaltet auch die Kasse. Als Schriftführer ist er Mitglied des geschäftsführenden Stadtverbandsvorstandes.

Sandra Kimmlinghoff arbeitet seit vier Jahren im Führungsteam mit. Als Mutter von zwei Kindern ist sie mit Fragen des Kindergarten- und Schulbereichs befasst und hat in den letzten Jahren Hans-Jörg Hebebrand auf das eine oder anderen Thema gestoßen. Ihr Anliegen wird es sein, Kreispolitik im Ortsverein zu vermitteln. Die 38-Jährige arbeitet bei einem Dortmunder Entsorgungsunternehmen.

Streetworker sind Standbein

Was die wichtigen Themen der nächsten Monate betrifft, so machte Martin Püschel deutlich, dass der Ortsverein die Arbeit der Streetworker als ein Standbein der Arbeit mit Jugendlichen sehe - "gemeinsam mit der Verwaltung wollen wir neue Vorschläge erarbeiten, um den Jugendlichen wieder im Bürgerhaus einen Anlaufpunkt anzubieten", sagte er.

Zur Freude von Hans-Jörg Hebebrand, der auch Vorsitzender des Fördervereins Bürgerhaus Horstmar ist, hat der Trägerverein erklärt, seine Arbeit fortzusetzen, so dass das Haus an der Lanstroper Straße 6 weiterhin Zukunft als Bürgerhaus hat.

Lesen Sie jetzt