Stadt hebt Badeverbot im Seepark auf - Zäune werden abgebaut

Seepark Lünen

Die Stadt Lünen hebt ab dem 1. Oktober das Niederlassungsverbot und das Badeverbot im Seepark auf. Die Zäune um den See werden noch in dieser Woche abgebaut.

Lünen

, 29.09.2020, 15:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Noch in dieser Woche sollen die Bauzäune am Seepark verschwinden.

Noch in dieser Woche sollen die Bauzäune am Seepark verschwinden. © Goldstein

Das Badeverbot im Lüner Seepark wird ab dem 1. Oktober aufgehoben. Das gab die Stadt am Dienstag (29. September) in einer Pressemitteilung bekannt.

Zur Begründung hieß es von der Verwaltung, dass man wegen des herbstlicher werdenden Wetters nicht mehr die Gefahr sehe, dass es im Seepark zu großen Ansammlungen von Menschen kommen könnte.

Noch in dieser Woche werden die Zäune am See abgebaut.

Verbot seit dem 8. April

Unter Berufung auf ihr Hausrecht hatte die Stadt ab dem 8. April das Sitzen und Liegen auf den Freiflächen am See untersagt. Mit dem Verbot sollten Menschenansammlungen vermieden werden, die es bei schönem Wetter regelmäßig – trotz der Gefahr durch Corona – gegeben hatte.

Besucher konnten häufig die erforderlichen Abstände nicht einhalten. Ab dem 3. Juli hatte die Stadt zusätzlich ein Badeverbot ausgesprochen. Zu viele Besucher, die die Abstände nicht einhielten, waren bei gutem Wetter zum Baden in den Seepark geströmt.

Das hatte unter anderem dafür gesorgt, dass die Ordnungskräfte die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen nicht in dem erforderlichen Maße kontrollieren konnten.

Weil das Aufstellen von Schildern offenbar nicht ausreichte, entschloss sich die Verwaltung zudem, den See mit Bauzäunen abzusperren.

Stadt zieht positives Fazit

Die Verwaltung zieht zumindest im Hinblick auf Corona ein positives Fazit aus dem Umgang mit dem See. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns fasst zusammen: „Natürlich haben wir uns die Badesaison am See auch anders vorgestellt und es tut uns wirklich leid, dass hier in diesem Sommer so viel Erholungswert verloren gegangen ist.“

Auf der anderen Seite sollte der Gesundheitsschutz der Lünerinnen und Lüner sichergestellt werden.

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