Stadt prüft, ob Reizgassprühgeräte angeschafft werden

LÜNEN Die Stadt prüft, ob alle Mitarbeiter der Lüner Ausländerbehörde, die im so genannten Vollzugsdienst tätig sind, demnächst mit Reizgassprühgeräten ausgerüstet werden. Schutzwesten wurden bereits angeschafft.

von Von Peter Fiedler

, 30.01.2008, 16:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Stadt Lünen prüft, ob Reizgassprühgeräte angeschafft werden sollen.

Die Stadt Lünen prüft, ob Reizgassprühgeräte angeschafft werden sollen.

Eine Abfrage habe ergeben, dass die Mitarbeiter der Ausländerbehörde „stärker mit Gewalt konfrontiert sind. Aus Fürsorge sind wir verpflichtet dem nachzugehen“, erklärte Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick. Peter Malicha, Leiter der Ausländerbehörde, ist überzeugt, dass solche Geräte „einen Sicherheitsgewinn für die Kollegen bedeuten.“

Mitarbeiter sind Vollzugskräfte

Denn die Mitarbeiter seien Vollzugskräfte im Sinne des Gesetzes, insofern der Polizei gleichgestellt und müssten unter Umständen Festnahmen, Personen- und Wohnungsdurchsuchungen vornehmen. Da könne es zu brisanten Situationen kommen. Malicha hofft natürlich, dass die Geräte, falls sie beschafft werden, niemals zum Einsatz kommen, die Kollegen sich aber sicherer damit fühlen.

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