Stadt sammelt Ideen der Bürger

Aktionsplan Inklusion

„Teil haben, Teil werden, Grenzen aller Art überwinden“: Auf diese Weise formuliert Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick seine Idee der Inklusion. Um das vieldiskutierte Schlagwort Inklusion mit Leben zu füllen, hat sich die Stadt Lünen eine besondere Veranstaltung einfallen lassen.

LÜNEN

von Von Martina Niehaus

, 15.03.2012, 13:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zur Veranstaltung "Gemeinsam gestalten - Inklusion in Lünen" am 28. März  laden (v.l.)  Beigeordneter Horst Müller-Baß, Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick und Fachdezernent Ludger Trepper ein.

Zur Veranstaltung "Gemeinsam gestalten - Inklusion in Lünen" am 28. März laden (v.l.) Beigeordneter Horst Müller-Baß, Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick und Fachdezernent Ludger Trepper ein.

Im Rahmen des Lüner Dialogs lädt die Stadt am Mittwoch, 28. März,  rund 170 Vertreter aus Politik, Verwaltung, Kirchen, Migrantenorganisationen, Schulen, Wohlfahrtsverbänden und weiteren Institutionen in den Hansesaal ein. Unter dem Thema „Gemeinsam gestalten - Inklusion in Lünen“ soll es zwischen 16.30 und 21 Uhr zu einem besonderen Dialog kommen.  

Denn auf dieser so genannten „Open Space“-Veranstaltung hat jeder Lüner die Möglichkeit, sein eigenes Thema zu setzen und zu diskutieren. „Es ist nichts vorgegeben, jeder Bürger steht mit seinem Thema im Mittelpunkt“, erklärt Beigeordneter Horst Müller-Baß. Bei der Lüner Veranstaltung soll es aber um alle Lebensbereiche gehen, zum Beispiel auch um Inklusion von Menschen mit Migrationshintergrund.   Die Diskussionen werden protokolliert. Die Ergebnisse sollen in einen Aktionsplan „Inklusion“ einfließen.

Inklusion
Der Begriff „Inklusion“ stammt aus der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und meint unter anderem die vollständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

 

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