135 Kilogramm Sprengstoff haben Kesselhaus (grün), Schornstein und Bunkerschwerbau zum Zusammensturz gebracht. © Günther Goldstein
Steag

Steag-Kraftwerk: Nach der letzten Sprengung bleiben Staub und Sorgen

Zum letzten Mal hat es „Wumms“ gemacht auf dem Steag-Kraftwerksgelände. Hagedorn hat am Samstag Kessel, Bunkerschwerbau und den letzten Schornstein sprengen lassen. Eine Sorge bleibt.

Der Samstagmorgen (31. 7.) beginnt mit rappelnden Jalousien und mit einer amtlichen Warnung des Deutschen Wetterdienstes. Zwischen 5 und 16 Uhr sei mit starken Windböen zu rechnen, die mit 55 bis 70 Stundenkilometern durchs Land ziehen – auch in Lünen. Wenige Stunden später – es weht immer noch kräftig und der Himmel ist dunkel gefärbt – trifft die Mitteilung des Unternehmens Hagedorn ein. „Heute gegen 15 Uhr wird es am ehemaligen Steag-Kraftwerk in Lünen die letzte Sprengung geben.“

Sprengmeister trotzt den Windböen

Wiedersehen mit Kraftwerks-Kollegen

Ärger über kurzfristige Vertreibung

Gewerkschafter hat klaren Appell

Über die Autorin
Redaktionsleiterin
Leiterin des Medienhauses Lünen Wer die Welt begreifen will, muss vor der Haustür anfangen. Darum liebe ich Lokaljournalismus. Ich freue mich jeden Tag über neue Geschichten, neue Begegnungen, neue Debatten – und neue Aha-Effekte für Sie und für mich. Und ich freue mich über Themenvorschläge für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen.
Zur Autorenseite

Durchblick am Mittwoch​

Ob Corona, politische Ereignisse oder aktuelle Krisen. Ulrich Breulmann beleuchtet für Sie immer mittwochs die Nachrichten der Woche. Damit Sie den Durchblick behalten.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.