Stühlerücken im Lüner Ratssaal: Zwei neue Plätze werden eingerichtet

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Im Ratssaal beginnt nach der Wahl das Stühlerücken. Weil künftig 56 statt 54 Ratsmitglieder plus Bürgermeister debattieren, werden zwei weitere Plätze notwendig. Nicht nur das wird anders.

Lünen

, 29.09.2020, 10:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Obwohl die Lüner einen neuen Rat und den Bürgermeister gewählt haben, kommt zunächst noch der alte Rat zusammen. Er tagt am Donnerstag, 8. Oktober. Der Ort steht aufgrund der Corona-Krise noch nicht fest. Das gilt auch für die konstituierende Sitzung des neuen Rates, dessen Wahlperiode wie die des Bürgermeisters offiziell am 1. November beginnt. Die konstituierende Ratssitzung ist für Donnerstag, 5. November, geplant.

Im Ratssaal muss die Verwaltung derweil für zwei weitere Tische und Stühle sorgen, denn der neue Rat hat 56 statt 54 Mitglieder plus Bürgermeister. Wie die Sitzverteilung von SPD, CDU, GFL, Grünen, FDP, Linken, Freien Wählern und der erstmals im Rat vertretenen AfD sein wird, legt der Ältestenrat gemeinsam mit dem Bürgermeister fest.

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In der Verwaltung wird momentan gerechnet. Es geht darum, wie teuer der neue Rat sein wird. Ein Ergebnis liegt laut Stadtsprecher Benedikt Spangardt noch nicht vor.

Vereidigung und Wahlen

Während der konstituierenden Sitzung am 5. November werden die neuen Ratsvertreter vereidigt. Der alte und neue Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns wird die Sitzung eröffnen. Er trägt dabei die Amtskette. Da er die Amtsgeschäfte fortführt, wird er nicht erneut vereidigt.

Es stehen Wahlen an: Die stellvertretenden Bürgermeister sowie ein Schriftführer werden gewählt, bevor die Ausschüsse gebildet werden. Auch Formalitäten sind abzuarbeiten: Dazu gehören Beschlüsse zur Hauptsatzung, Geschäftsordnung und Zuständigkeitsordnung in neuer Fassung.

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Vorher kommt am 30. September der Wahlausschuss und am 1. Oktober der Haupt- und Finanzausschuss zusammen. Ehrungen oder Verabschiedungen wird es in der letzten Sitzung des alten Rates am 8. Oktober übrigens aufgrund der Corona-Situation nicht geben. Sie sollen später in angemessenem Rahmen stattfinden, erklärt Benedikt Spangardt.

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