Sturmtief „Kirsten“: Abgefallene Äste stören den Bahnverkehr in Lünen

Unwetter

Sturmtief „Kirsten“ fegt seit Dienstagabend über Lünen hinweg. Die Bürger haben sich offenbar gut darauf vorbereitet. Im Zugverkehr ist es am Mittwoch (26.8.) zu Störungen gekommen.

Lünen

, 26.08.2020, 15:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zwar war das Sturmtief auch in Lünen zu spüren - für viele Einsätze hat es aber nicht gesorgt.

Zwar war das Sturmtief auch in Lünen zu spüren - für viele Einsätze hat es aber nicht gesorgt. © dpa

Die Auswirkungen des Sturmtiefs „Kirsten“ bekamen die Fahrgäste der Bahn am frühen Mittwochmorgen (26.8.) zu spüren. Ab 6 Uhr kam es auf der Strecke der RB50 zwischen Münster und Dortmund in beide Richtungen zu Störungen. Grudn dafür war ein Ast, der auf einen Zug und somit auch auf die Oberleitung gefallen war. Das erklärt Nicole Pizzuti, Sprecherin der Eurobahn.

Auch im weiteren Verlauf des Tages habe es immer mal wieder zu Störungen kommen können, wenn Oberleitungen durch Äste oder Bäume beschädigt würden.

Sturm war kaum zu überhören

Das Sturmtief in der Nacht zu Mittwoch und auch tagsüber kaum zu überhören. Für schwere Schäden oder größere Einsätze für Feuerwehr und Polizei hat es aber nicht gesorgt. Gunnar Wortmann, Pressesprecher der Polizei Dortmund, erklärt, dass es keine besonderen Einsätze in Lünen gegeben habe. „Da habe ich hier schon ganz anderes erlebt“, so Wortmann weiter.

Dem stimmt auch Björn Brack von der Lüner Feuerwehr zu: Zwar habe es zwischen 2 und 8 Uhr vier Einsätze gegeben, jedoch sei davon keiner durch den Sturm ausgelöst worden. Ansonsten sei bislang alles weitgehend ruhig verlaufen.

Lesen Sie jetzt