Die Feuerwehr musste am Donnerstag umgestürzte Bäume und Äste von der Dorfstraße und der Bergstraße räumen. © Günther Goldstein
Sturm „Hendrik“

Sturmtief: Lünen kommt glimpflich davon – Bahnstrecke ab Mittag gesperrt

Sturmböen in Lünen haben bis Donnerstagnachmittag nur kleinere Schäden verursacht. Fünf Mal rückte die Feuerwehr aus. Die Bahnverbindung zwischen Dortmund und Münster wurde ab Mittags gekappt.

Dass es am Donnerstag (21.10.) ungemütlich werden würde, hatte der Deutsche Wetterdienst bereits angekündigt und eine amtliche Wetterwarnung herausgegeben. Seit Mitternacht war mit schweren Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 75 und 90 Stundenkilometern zu rechnen.

Die Zahl der Einsätze für die Feuerwehr Lünen hat sich dennoch in Grenzen gehalten, wie die Pressestelle der Stadt Lünen am Donnerstagnachmittag mitteilt. Fünf Mal mussten die Einsatzkräfte wegen des Unwetters ausrücken (Stand 16 Uhr).

Feuerwehr rückt zu fünf Einsätzen aus

Am Donnerstagmorgen hatte es drei Einsätze gegeben. Um 6.23 Uhr war ein Baum an der Dorfstraße auf die Fahrbahn gefallen. Gegen 7.40 Uhr ging es erneut zur Dorfstraße, wo ein weiterer kleinerer Baum umgestürzt war. Ein dritter Einsatz an der Dortmunder Straße war harmloser: Ein Dixieklo war umgefallen.

Gegen 11.50 Uhr ging es für die Feuerwehr dann zur Bebelstraße. Hier war der Radweg von Ästen, bzw. einem Baum blockiert und musste geräumt werden. Gegen 13.45 Uhr gab es einen ähnlichen Einsatz auf der Dorfstraße / Wilhelm-Löbbe-Allee.

Mitarbeiter der WBL entfernen die Überreste eines umgestürzten Baumes auf der Dorfstraße am Donnerstagvormittag.
Mitarbeiter der WBL entfernen die Überreste eines umgestürzten Baumes auf der Dorfstraße am Donnerstagvormittag. © Günther Goldstein © Günther Goldstein

Es habe sich ausnahmslos um kleinere Einsätze gehandelt, die mit wenig Personal abgearbeitet werden konnten, heißt es weiter.

Bahnstrecke zwischen Lünen und Münster gesperrt

Weniger glimpflich lief der Donnerstag auf der Bahnstrecke zwischen Lünen und Münster ab. Hier kollidierte am Mittag zwischen Werne und Capelle ein Zug mit einem umgestürzten Baum. In der Folge war die Verbindung auf dem eingleisigen Stück gekappt, es kam über den ganzen Nachmittag zu erheblichen Verspätungen. Die Züge der Linie RB 50 (Eurobahn) fuhren deshalb nur zwischen Dortmund und Werne sowie zwischen Capelle und Münster. Einen Schienenersatzverkehr gab es bis zum Nachmittag nicht. Bis etwa 16 Uhr war die Strecke noch nicht wieder freigegeben.

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Magdalene Quiring-Lategahn
Beruflicher Quereinsteiger und Liebhaber von tief schwarzem Humor. Manchmal mit sehr eigenem Blick auf das Geschehen. Großer Hang zu Zahlen, Statistiken und Datenbanken, wenn sie denn aussagekräftig sind. Ein Überbleibsel aus meinem Leben als Laborant und Techniker. Immer für ein gutes und/oder kritisches Gespräch zu haben.
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