Theater für die Kleinsten

Helios-Aufführung

Theater für die Allerkleinsten: Da sind ungewöhnliche Töne zu hören, da entstehen Figuren und Gesichter aus dem Material Ton. Das Spiel mit diesen Elementen, in denen es um Existieren und Verschwinden geht, faszinierte am Dienstag schon zwei- und dreijährige Zuschauer.

LÜNEN

von Von Magdalene Quiring-Lategahn

, 22.11.2011, 15:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schauspielerin Katja Wiefel mit ihrter Tongestalt.

Schauspielerin Katja Wiefel mit ihrter Tongestalt.

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Theater für die Kleinsten

Das Helios-Theater Hamm bot eine außergewöhnliche Aufführung im Hansesaal: Beim Theater für die Kleinsten wurden Zwei- und Dreijährige zu faszinierten Zuschauern.
22.11.2011
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Konzentriert verfolgten die kleinen Theaterzuschauer das Geschehen auf der Bühne im Hansesaal.© Foto: Quiring-Lategahn
Aus einem Tonklumpen entwickelt Katja Wiefel ihre Perfomance, der schon kleinen Theaterbesucher ab zwei Jahren gespannt zuschauen.© Foto: Quiring-Lategahn
In dem Stück "Tongestalten" spielen Ton und Töne zusammen. Katja Wiefel und Manuel Loos faszinieren mit ihrer Darbietung schon allerkleinste Thetaergäste.© Foto: Quiring-Lategahn
Musiker Manuel Loos macht auf seiner Udu-Trommel rhythmische Töne.© Foto: Quiring-Lategahn
Gespannt warten die kleinen Theaterbesucher auf den Beginn der Vorstellung.© Foto: Quiring-Lategahn
Die Kinder der Kita Lünen-Mitte genießen die Tongestalten.© Foto: Quiring-Lategahn
Schauspielerin Katja Wiefel mit ihrter Tongestalt.© Foto: Quiring-Lategahn
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Sie saßen im Hansesaal auf Bänken in Zwergenhöhe und schauten gebannt den „Tongestalten“ des Helios-Theaters Hamm zu. Wer eine quirlige Atmopshäre auf den Zuschaurrängen erwartet hatte, der wurde von den kleinen Gästen eines Besseren belehrt: Hoch konzentriert verfolgten sie die Performance von Katja Wiefel und Manuel Loos. Die Inszenierung (Barbara Kölling) war eine einfühlsame Darstellung des Entstehens schlechthin. Vor den Augen der kleinen Zuschauer formt Katja Wiefel aus Tonklumpen Figuren – eine Frau und einen Mann. Dazu sind Töne zu hören, die an auch Atem oder Herzschlag erinnern. Die kleinen Zuschauer reagieren amüsiert, schauen genau hin, sehen, wie sich die Figuren unter den Händen ihrer „Schöpferin“ verändern, neue dazukommen, und wieder zu einem Klumpen werden. Ton und Töne spielen miteinander. Nach 30 Minuten durften dann auch die Mädchen und Jungen der Kindertageseinrichtungen „Florian“ und „Lünen-Mitte“ kneten und formen, erforschen und entdecken. Ein besonderes Theatererlebnis, das der Förderverein Theater und der Bauverein ermöglichten.

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