Theaterstück über Rassismus, Migration und Hautfarbe

In Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Sie haben deutsche oder afrikanische Wurzeln und machen Theater: 13 Bochumer Jugendliche spielen in der Lüner Geschwister-Scholl-Gesamtschule ein Stück über Rassismus und Migration. Es gibt ernste Szenen, es wird aber auch lustig-frech mit Vorurteilen gespielt.

LÜNEN

, 23.01.2014, 16:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Theaterstück über Rassismus, Migration und Hautfarbe

Ulrich Scholz (r.) hat das Stück "...Darf das?" in Bochum gesehen und war begeistert. Mit Unterstützung der Liga Lünen und des Arbeitskreises Flüchtlinge um Willi Engelbertz (l.) und Armin Böck (Mitte) wird das Stück am 1. Februar in Lünen aufgeführt.

Mal geht es in dem einstündigen Stück „…Darf das?“ sehr ernst und nachdenklich zu, sind Verzweiflung und Aussichtslosigkeit Thema; mal wird es auf der Bühne aber auch sehr lustig und ironisch, wenn die Jugendlichen frech mit Vorurteilen spielen.   Das Ganze ist ein Jugendtheaterprojekt vom Bochumer Verein „Deutsch-Afrika Ruhr Forum“ (DARF): Ein halbes Jahr haben sich Jugendliche mit afrikanischem Migrationshintergrund sowie deutsche Jugendliche mit den drei Kernthemen Rassismus, Flucht/Migration und Hautfarbe beschäftigt und daraus einzelne Szenen entwickelt.

Dass das Stück in Lünen aufgeführt wird, ist Ulrich Schulz, Lehrer an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, zu verdanken. Er hat das Stück in Bochum gesehen und war beeindruckt davon. Er fragte die Regisseure Davina Donaldson und Danny Friedrich, ob eine Aufführung in Lünen möglich sei - diese sagten spontan zu.  Die Schauspieler verzichten auf ein Honorar, die Spesen können mit Hilfe der Lüner Liga gegen globale Armut (Liga) und des "Arbeitskreises Flüchtlinge in Lünen" um Armin Böck und Willi Engelbertz aufgebracht werden.   

Freier Eintritt
Der Eintritt zu dem Theaterstück ist frei. Es ist für Jugendliche ab der neunten Klasse sowie für Erwachsene geeignet.

 

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