Trinkwasser schmeckt nach Unwetter anders - Stadtwerke Lünen erklären es

Unwetter-Folgen

Trinkwasser, das anders schmeckt und riecht. Das haben viele Lüner Bürgerinnen und Bürger nach dem Unwetter in der vergangenen Woche bemerkt. Die Stadtwerke bieten eine Erklärung dafür.

Lünen

21.07.2021, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgerinnen und Bürger müssen keine Einschränkungen beim Thema Trinkwasser hinnehmen, sagen die Stadtwerke.

Bürgerinnen und Bürger müssen keine Einschränkungen beim Thema Trinkwasser hinnehmen, sagen die Stadtwerke. © picture alliance / dpa

Die Regenmassen der letzten Woche haben etliche Konsequenzen zur Folge. In vielen Gebieten in NRW ist beispielsweise die Trinkwasserversorgung eingeschränkt.

Die Stadtwerke Lünen haben viele Anfragen von Lüner Bürgerinnen und Bürger erreicht, die eine Geruchs- und Geschmacksveränderung im Trinkwasser bemerkt haben, wie die Stadtwerke in einer Mitteilung erklären.

Veränderung des Desinfektionsverfahrens

„Dies ist auf eine Veränderung des Desinfektionsverfahrens im Wasserwerk Halingen der Wasserwerke Westfalen GmbH zurückzuführen. Dort erfolgt in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern neben der Desinfektion mit UV-Licht für einige Tage noch eine Zusatzdesinfektion auf Chlorbasis. Die Umstellung der Desinfektion im Wasserwerk erfolgte aus Vorsorgegründen und wird im Laufe der Woche wieder zurückgenommen“, erklärt Ralf Wenning, Leiter Netze Trinkwasser – Erdgas – Wärme bei den Stadtwerken Lünen.

Für das Lüner Trinkwasser gibt es daher keinerlei Beschränkungen bei der Verwendung, so die Stadtwerke. Es sei zum Beispiel kein vorheriges Abkochen erforderlich. Das Trinkwasser in Lünen entspreche vollumfänglich den Anforderungen der Trinkwasserverordnung und könne ohne Einschränkungen verwendet werden.

Die Trinkwasserversorgung in Lünen erfolgt über ein 544 km langes Leitungsnetz, in das Trinkwasser aus drei Gewinnungsstandorten der Wasserwerke Westfalen bzw. der Gelsenwasser eingespeist wird.

Lesen Sie jetzt