Trinkwasser-Krise im Münsterland: So ist es derzeit um Lünens Versorgung bestellt

rnHitze und Trockenheit

Im Münsterland und in Ostwestfalen läuten die Alarmglocken. Es war zu lange trocken, die Wasserspeicher laufen leer. Wie ist die Situation in Lünen?

Lünen

, 02.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Im Münsterland herrschte Ende Juni Krisenstimmung: Die Wasserknappheit nahm bedrohliche Ausmaße an. Der Pegel im Trinkwasserspeicher sank und sank, die Leute sollten ihren Rasen nicht mehr bewässern und so viel sparen wie möglich.

Droht so ein Szenario auch in Lünen?

Nein, sagt Jasmin Teuteberg, Sprecherin der Stadtwerke, die auch für die Trinkwasserversorgung der knapp 90.000 Lüner zuständig sind. Das Lüner Trinkwasser kommt aus dem Halterner Stausee und aus der Ruhr bzw. mehreren Talsperren.

„Keine Engpässe beim Trinkwasser zu erwarten“

„Nach Informationen unseres Vorlieferanten sind aktuell keine Versorgungsengpässe beim Trinkwasser zu erwarten“, sagt Teuteberg, und: „Es sind derzeit keine gesonderten Sparmaßnahmen für Lünen erforderlich.“ Grundsätzlich aber sei Trinkwasser eine natürliche Ressource, mit der immer sparsam umgegangen werden sollte.

Dass der Wasserverbrauch auf jeden Fall deutlich steigt, wenn es warm und trocken ist, hatten Daten aus dem Vorjahr gezeigt.

Je heißer es wurde, desto mehr Wasser ging durch die Leitungen der Lüner Stadtwerke. Der Verbrauch steig auch aufs komplette Jahr 2018 gesehen. Doch schon 2018 galt das gleiche wie in diesem Jahr: Die Versorgung an sich war zu keiner Zeit gefährdet.

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