Ulrike Hirschberg hat nach ihrer Corona-Erkrankung das Fahrradfahren wieder für sich entdeckt.
Ulrike Hirschberg hat nach ihrer Corona-Erkrankung das Fahrradfahren wieder für sich entdeckt. © Hirschberg
Coronavirus

Ulrike Hirschberg ein Jahr nach Corona: „Die Seele leidet noch immer“

Sie war eine der ersten, die im März vor einem Jahr mit Corona auf der Isolierstation lag. Die Krankheit hat Ulrike Hirschbergs Leben verändert. Sie sagt: „Die Seele leidet noch immer.“

Die Einsamkeit auf der Isolierstation, die Angst davor, was kommen wird: Ulrike Hirschberg (53) hat das alles noch genau in Erinnerung. Im März vor einem Jahr bekam sie Corona. Sie hatte Durchfall und Atemnot. Nachdem sie bewusstlos zusammengebrochen war, lag sie zwei Nächte im Krankenhaus. Schon damals war ihr klar, dass nach der Virus-Erkrankung vieles für sie anders sein wird. Sie sollte recht behalten. Corona war ein tiefer Einschnitt. Das Virus hat ihr Leben verändert. Sogar ihre Arbeitsstelle hat sie gewechselt. Irgendwann war alles einfach zu viel geworden.

Corona schleicht sich in alle Lebensbereiche

„Jeder hat seine Geschichte“

„Aufsaugen, was geht“

Über die Autorin
Lünen ist eine Stadt mit unterschiedlichen Facetten. Nah dran zu sein an den lokalen Themen, ist eine spannende Aufgabe. Obwohl ich schon lange in Lünen arbeite, gibt es immer noch viel zu entdecken.
Zur Autorenseite

Durchblick am Mittwoch​

Ob Corona, politische Ereignisse oder aktuelle Krisen. Ulrich Breulmann beleuchtet für Sie immer mittwochs die Nachrichten der Woche. Damit Sie den Durchblick behalten.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.