Update: Zahl der Feuerwehr-Einsätze wegen Sturmtief Sabine hat sich auf 32 erhöht

Unwetterbilanz

Die Zahl der sturmbedingten Feuerwehr-Einsätze hat sich bis Montagnachmittag (10.2.) auf 32 erhöht. Meist mussten herabfallende Äste und umgestürzte Bäume beseitigt werden.

Lünen

, 10.02.2020, 08:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Feuerwehr war am Montag (10.2.) weiter im Sturmeinsatz. An der Moltkestraße drohte ein Ast auf die Fahrbahn zu fallen.

Die Feuerwehr war am Montag (10.2.) weiter im Sturmeinsatz. An der Moltkestraße drohte ein Ast auf die Fahrbahn zu fallen. © Goldstein

Vorsorglich waren alle Löschzüge der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr in Alarmbereitschaft. Denn Sturmtief Sabine war mit orkanartigen Böen von Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h angekündigt worden.

In Lünen blieb es „relativ ruhig.“ Sturmtief Sabine bescherte den Einsatzkräften am Sonntag (9.2) 15 Einsätze, am Montag (10.2.) gab es 17 Alarmierungen.

Auch an der Westfaliastraße musste die Feuerwehr mit der Säge ran.

Auch an der Westfaliastraße musste die Feuerwehr mit der Säge ran. © Feuerwehr

Dabei ging es überwiegend um herabfallende Äste und Bäume, die umgestürzt waren und von der Straße geräumt werden mussten. Aber auch Wasser im Keller erforderte die Unterstützung der Feuerwehr. Außerdem drohte ein Bauzaun umzukippen, der gesichert werden musste.

Über 120 Feuerwehrleute im Einsatz

„Neben den Kräften der Berufsfeuerwehr sind und waren rund 120 Feuerwehrleute aus den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz“, teilte Stadtsprecher Benedikt Spangardt am Montagnachmittag mit.

„Ich bin froh, dass niemand verletzt wurde“, sagte Feuerwehrchef Rainer Ashoff.

Neben den wetterbedingten Alarmierungen rückte die Feuerwehr auch zur Unterstützung des Rettungsdienstes aus.

„Die Feuerwehr beobachtet die Entwicklung der Wetterlage weiterhin aufmerksam und ist auf weitere Einsätze vorbereitet“, erklärt Spangardt.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt