Vandalismus im Freibad Brambauer: Scheiben eingeschlagen, Kasse rausgerissen, Alarm zerstört

Hoher Sachschaden

Wahrscheinlich in der Nacht zu Freitag haben Unbekannte am Freibad Brambauer gewütet. Gestohlen wurde nicht viel. Der Schaden ist aber trotzdem groß.

Brambauer

, 28.12.2019, 16:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Scheiben eingeschlagen, Kasse herausgerissen: Vandalismus am Freibad Brambauer.

Scheiben eingeschlagen, Kasse herausgerissen: Vandalismus am Freibad Brambauer. © Freibad Brambauer

Den Feuerlöscher aus dem Kassenbereich, den hat Paul Jahnke, Vorsitzender des Trägervereins Freibad Brambauer, 500 Meter entfernt gefunden. Leer, die Unbekannten hatten wohl noch ihren Spaß damit.

Leere Flasche Jack Daniels gefunden

Vorher hatten sie die beiden Kassenscheiben des Freibads eingeschlagen und waren durch die Splitter hineingeklettert. Auch dort hatten sie offenbar ihren Spaß: „In der Küche haben wir noch eine leere Flasche Jack Daniels gefunden“, sagt Jahnke.

Für die Ehrenamtlichen ist das ganze kein Spaß, sie haben so schon genug Arbeit, machen nur über die Feiertage etwas Pause. Die Unbekannten haben offenbar in der Nacht von Donnerstag (26.) auf Freitag dort gewütet. Ein Mitarbeiter hatte das Bad um 16 Uhr verlassen und fand die Scheiben am Freitag um 9 zerstört vor.

Die Kasse lag herausgerissen davor, auch die Schlösser müssen ausgetauscht werden. Das ganze kostet viel Geld.

Alarmanlage wurde auch zerstört

Geld, das wohl die Gebäudeversicherung der Stadtwerke, bzw. ihrer Tochter, der Bädergesellschaft, zahlen wird. Das Gelände gehört nämlich der Bädergesellschaft, für die der Trägerverein den Betrieb übernimmt.

Die Freiweilligen haben den Eingangsbereich vorläufig gesichert, die Scherben weggefegt. Eine Alarmanlage, sagt Jahnke, habe es übrigens gegeben. Aber auch die hätten die Unbekannten zerstört.

Zweiter Vorfall in 16 Jahren

Bei Facebook sucht der Trägerverein jetzt nach Zeugen, man könne sich sonst auch an die Polizei wenden, sagt Jahnke.

Bis jetzt ist das Freibad übrigens von Vandalismus größtenteils verschont geblieben. In 16 Jahren, sagt Jahnke, sei das erst der zweite Vorfall gewesen.

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