Verkauf von Caterpillar in Lünen: Jetzt die richtigen Weichen stellen

Das Gebäude von Caterpillar
Caterpillar ist Geschichte, doch es geht weiter. © Stachelhaus
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Der letzte Zechenschacht ist geschlossen, Bergbau soll in Deutschland bald kein Thema mehr sein. Das US-Unternehmen Caterpillar verabschiedet sich aus dem Untertagegeschäft und damit auch von Lünen. Doch am ältesten Industriestandort der Stadt, an dem sich seinerzeit mit der Eisenhütte Westfalia der Wandel von der Landwirtschaft zur Industrieproduktion vollzog, geht es weiter. Das ist die gute Nachricht. Für die Beschäftigten, aber auch für Lünen. Hauhinco steigt ein und erhält wichtige Industriearbeitsplätze in der Stadt. Besser konnte es nicht kommen.

Das mittelständische Unternehmen aus Sprockhövel mit über 100-jähriger Geschichte ist im Bergbau verankert. Es liefert Pumpen und Wasserhydraulik für die Longwall-Hobel, die im Kohle-oder Kalibergbau eingesetzt werden. Dadurch, dass Hauhinco auch Caterpillar-Bereiche in China, Indien, Australien und den USA übernehmen will, kann es sich breit aufstellen. Es ist ein großer Schritt für das Unternehmen, der hoffentlich nicht zu groß ist.

Perspektivisch muss Lünen zukunftsorientiert werden. Dazu gehört das Thema Wasserstoff. Auch das könnte künftig auf dem Gelände in Wethmar eine Rolle spielen. Wenn das gelänge, wäre das für Lünen ein Riesen-Gewinn. Wie ein Sechser im Lotto.