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Versuchter Fahrraddiebstahl: Wenn Mama ihren Sohn bei der Polizei abholen muss

Tatort Hauptbahnhof Lünen

Im Bereich des Lüner Hauptbahnhofs haben sich die Fahrraddiebstähle gehäuft. Für die Polizei ein Anlass, Beamte in Zivil einzusetzen. Mit Erfolg.

Lünen, Werne

, 20.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Versuchter Fahrraddiebstahl: Wenn Mama ihren Sohn bei der Polizei abholen muss

Abgestellte Fahrräder an der hinteren Seite des Bahnhofsgebäudes. Hier war am vergangenen Freitag der Tatort. © Peter Fiedler

Aufgrund vermehrter Fälle von geklauten Fahrrädern im Bahnhofsbereich, so die Polizei, behielten am vergangenen Freitag (17. Mai) zivile Beamte das Bahnhofsumfeld im Auge. Dabei wurden sie auf insgesamt zwei Taten und drei Tatverdächtige aufmerksam.

Der erste Versuch um 17.30 Uhr an der Rückseite des Bahnhofs scheiterte vermutlich nur daran, dass unvermittelt zwei Passanten am Tatort vorbeigingen. So mussten die polizeilich bekannten 16- und 17-Jährigen (aus Mülheim an der Ruhr und Lünen) von ihrem Vorhaben ablassen.

Rückkehr mit anderem Helfer

Allerdings kehrte der 17-jährige Lüner gegen kurz nach 19 Uhr zurück. Diesmal mit einem anderen Helfer, einem 13-jährigen aus Werne. Als die beiden zum erneuten Versuch des Fahrraddiebstahls ansetzten, schalteten sich die Polizeibeamten ein und nahmen beide fest. Zu Fuß ging es dann zur Polizeiwache.

„Knacken und zu Geld machen“

Einer von ihnen äußerte laut Polizeimitteilung, dass sie die Räder „knacken und in der Dortmunder Nordstadt zu Geld machen wollten“. Das Geld aus dem Verkauf bräuchten sie für den Kauf von Betäubungsmitteln. Auch zu dem ersten Versuch und dem Mittäter machten sie Angaben. Welche, teilte die Polizei nicht mit.

Der 13-Jährige wurde von der Wache in die Obhut des Jugendamtes übergeben. Den 17-Jährigen holte seine Mutter an der Wache ab. Die Ermittlungen dauern an.

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