Verwaltung prüft längere Betreuungszeiten

Kindertagesstätten in Lünen

Könnte es bald längere Betreuungszeiten in städtischen Kindertageseinrichtungen geben? Derzeit prüft die Verwaltung, ob dieser Vorschlag ab dem Kindergartenjahr 2016/17 in vier Lüner Einrichtungen umgesetzt werden kann - und was das die Stadt kostet.

LÜNEN

, 15.07.2015, 18:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verwaltung prüft längere Betreuungszeiten

Die Verwaltung prüft, ob die Öffnungszeiten der Kitas erweitert werden können.

Den Prüfauftrag für die Erweiterung der Betreuungszeiten in Kitas hat die Verwaltung jüngst vom Jugendhilfeausschuss erhalten. Der hatte sich in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause mehrheitlich hinter einen entsprechenden Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen gestellt. 

Ergebnis wird im Herbst erwartet

Darin heißt es, dass die Verwaltung damit beauftragt wird, "(...) in jedem Stadtteil Lünens – zunächst in einer Einrichtung – die Betreuungsmöglichkeit über die Standardzeiten hinaus anzubieten". Das fanden alle Mitglieder des Ausschusses gut und stimmten für den Grünen-Antrag.

Was am Ende dabei herauskommt, ist zurzeit offen. Das Prüfergebnis und einen Beschlussvorschlag will die Verwaltung dem Jugendhilfeausschuss nach Angaben von Fachdezernent Ludger Trepper im Herbst dieses Jahres vorlegen. Viel wird davon abhängen, ob notwendige Haushaltsmittel vorhanden sind.

24-Stunden-Regelung fraglich

"Für Menschen, die im Schichtdienst arbeiten – im Krankenhaus oder in der Pflege, als Polizisten oder im Einzelhandel – ist es wichtig, dass es auch in Randzeiten eine Möglichkeit gibt, die Kinder gut betreut zu wissen", sagt Grünen-Fraktionsgeschäftsführerin Silke Lenkeit gegenüber dieser Redaktion.

Den Grünen schwebe keine 24-Stunden-Regelung vor, sagte Lenkeit weiter: "Es wäre schon großartig, wenn einige Kitas bis 18 oder 20 Uhr geöffnet hätten." 

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