Viele Lüner bummelten Sonntag durch die City

Bei Tanz, Musik und Folklore

Das Wetter meinte es am Sonntag recht gut. Es war zwar herbstlich, blieb aber trocken. Daher nutzten viele Lüner den Abschluss der Interkulturellen Woche und den verkaufsoffenen Sonntag zu einem Bummel durch die Stadt. Die Musik von der Bühne am Alten Markt war schon von Weitem zu hören.

LÜNEN

, 08.10.2017, 18:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele Lüner bummelten Sonntag durch die City

Auch rhythmische Sportgymnastik gehörte zum krönenenden Abschluss der Interkulturellen Woche. Das Fest in Kombination mit dem verkaufsoffenen Sonntag lockte viele Zuschauer in die Lüner Innenstadt.

Katharina Jarcombek war mit Mann und drei Kindern aus Sprockhövel gekommen. „Es war eine Spontanentscheidung. Wenn schon Geschäfte geöffnet haben, nutzt man das mal.“ Die Familie suchte für den Sohn eine Hose, die er zur Hochzeit der Eltern im Dezember tragen kann.

Auch Michael Bauer war mit Frau und Sohn unterwegs. „Wir sind beide berufstätig, da will man mal gucken.“ Doch ihm war es in der City zu voll. „Ich hatte gedacht, es wäre ruhiger.“

Sportgymnastik, Folklore, Flamenco

Musik war schon von Weitem zu hören. Auf der Bühne am Alten Markt wurde es zeitweise richtig voll. Hier gab es anlässlich der Interkulturellen Woche nicht nur türkische Spezialitäten, sondern auch ein buntes Programm.

Rhythmische Sportgymnastik, Folklore, Flamenco, Zumba und auch Rapper Kaizen hatte sich angekündigt. „Wir sind mit Freunden hier, wollen gucken, shoppen und noch etwas essen“, so Karolin Wunder und Alexandra Scheptalow.

VW-Käfer und Oldies auf dem Marktplatz

Zufrieden mit dem Sonntag war Gabi Kuncz, Verkäuferin bei Bonita. „Es lief erst schleppend an, doch dann wurde es voller.“ Karin Lakony von Princess in der Bäckerstraße sagte: „Viele gucken nur, aber kaufen nicht.“

Auf dem Marktplatz präsentierten „Die „Luftgekühlten“ schicke VW-Käfer und Oldies. Sie dienten so manchem Besucher als Fotomotiv. Ein Kinderkarussell war bei den kleinen Gästen beliebt.

Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk hatten am Tobiaspark die Zufahrt zur nördlichen Fußgängerzone mit einem Container und einem Gerätewagen versperrt – aus Sicherheitsgründen. Ein solcher Schutz war auch am Ende der südlichen Fußgängerzone aufgebaut worden.

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