Vorsitzender kritisiert steigende Kosten für Wohneigentümer

Verband Wohneigentum

"75 Jahre Verband Wohneigentum - wenn das kein Grund zum Feiern ist!" So begrüßte Hans-Peter Bludau, Vorsitzender des Kreisverbandes Lünen-Selm, am Samstag fast 350 Gäste im ausverkauften Hansesaal zum Gala-Abend.

LÜNEN

von Von Volker Beuckelmann

, 20.11.2011, 13:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei der Gala: der Vorsitzende des Landesverbandes NRW im Verband Wohneigentum, Hans Michael Schiller (l.) und Landrat Michael Makiolla (2.v.l.)  neben weiteren Ehrengästen, darunter Bürgermeister aus Lünen, Lüdinghausen und Nordkirchen sowie Hans-Peter Bludau, Vorsitzender des Kreisverbandes Lünen-Selm (4.v.l.).

Bei der Gala: der Vorsitzende des Landesverbandes NRW im Verband Wohneigentum, Hans Michael Schiller (l.) und Landrat Michael Makiolla (2.v.l.) neben weiteren Ehrengästen, darunter Bürgermeister aus Lünen, Lüdinghausen und Nordkirchen sowie Hans-Peter Bludau, Vorsitzender des Kreisverbandes Lünen-Selm (4.v.l.).

Makiolla warb um Unterstützung beim Kampf um bessere finanzielle Rahmenbedingungen für die Arbeit der Städte und Kreise und forderte mehr Geld von Bund und Land oder aber die Befreiung von der Wahrnehmung bestimmter gesetzlicher Aufgaben. Den Dialog mit der Politik bezeichnete Hans Michael Schiller, Vorsitzender des Landesverbandes NRW im Verband Wohneigentum, in seiner Festrede als eine der Hauptaufgaben des Verbandes. Kritisch sah Schiller die aus seiner Sicht stetig ansteigende Kostenlast für Eigentümer etwa durch Grunderwerbssteuer sowie sich verschärfende Vorgaben im Bereich energie- oder umweltpolitischer Ziele.Nur durch gemeinsame Anstrengungen und Engagement könnten die Herausforderung der Zukunft gemeistert werden, betonte Hans Michael Schiller und nannte als Beispiele die Nachbarschaftshilfe, die Integration von Neubürgern und Einwanderern, Einkaufsgenossenschaften und neue Wege etwa bei der Kooperation mit anderen Verbänden, Vereinen und Organisationen. 

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