Das Lippewerk, hier eine Aufnahme um 1960, wurde ursprünglich zu 100 Prozent mit Kohlestrom beliefert. Während die alte Aluminiumhütte nun ein Recyclingzentrum ist, verschwindet nebenan mit dem Steag-Kraftwerk der ursprüngliche Energielieferant.
Das Lippewerk, hier eine Aufnahme um 1960, wurde ursprünglich zu 100 Prozent mit Kohlestrom beliefert. Während die alte Aluminiumhütte nun ein Recyclingzentrum ist, verschwindet nebenan mit dem Steag-Kraftwerk der ursprüngliche Energielieferant. © Remondis
Steag und Lippewerk

Wandel der Industrie am Beispiel Lünen: Sprengung beendet eine Ära

Wenn am Sonntag (28. März) die Türme des ehemaligen Steag-Kraftwerks fallen, gilt ein Sperr-Radius von 800 Metern um das Gelände. Damit sind auch einige Betriebe in Lippholthausen betroffen.

Der große Knall am 28. März wird nicht ohne Erschütterungen über die Bühne gehen – so viel steht fest. Entsprechend hat die Hagedorn-Gruppe als Eigentümerin des ehemaligen Steag-Kraftwerks auch ein Erschütterungsgutachten erstellt. Auszüge davon hat unter anderem die Trianel GmbH erhalten, die in direkter Nachbarschaft ein Steinkohlekraftwerk betreibt.

„Starkes Symbol der Dekarbonisierung“

Kampf um qualifizierte Arbeitsplätze

Über den Autor
Redaktion Lünen
Journalist, Vater, Ehemann. Möglicherweise sogar in dieser Reihenfolge. Eigentlich Chefreporter für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen. Trotzdem behält er auch gerne das Geschehen hinter den jeweiligen Ortsausgangsschildern im Blick - falls der Wahnsinn doch mal um sich greifen sollte.
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