Wartehäuschen in Lünen ist noch immer kaputt

Eine Woche nach Unfall

Wieso hat sich auch eine Woche nach dem Unfall am Lüner Busbahnhof noch nichts getan am kaputten Wartehäuschen? Wieso liegen dort immer noch Scherben herum? Wie kam es überhaupt zu dem Unfall? Auf alle drei Fragen gab es am Freitag Antworten.

LÜNEN

, 20.01.2017, 14:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Freitagnachmittag, 13. Januar, krachte ein Bus in das gläserne Wartehäuschen am Zentralen Ominibusbahnhof in Lünen. Das Ergebnis ließ sich auch nach acht Tagen noch bestaunen: Am Freitag noch lagen überall die Scherben des Wartehäuschens herum.

Der Trümmerhaufen war weiterhin mit Flatterband und Barken abgesperrt, getan hatte sich aber offenbar nichts.  Das immerhin sollte sich aber noch im Laufe des Freitags ändern, erklärte die Stadt Lünen auf Anfrage am Mittag. Man habe mit den Wirtschaftsbetrieben Lünen (WBL) nochmals telefoniert, hieß es. Und weiter: Warum das Aufräumen so lange gedauert habe, „erschließe sich der Stadt aktuell nicht“.

Glücklicherweise kamen bei dem Unfall Passagiere und Passanten mit dem Schrecken davon, verletzt wurde niemand.

Bus rammte einen anderen - Fahrer rutschte aufs Gas

Inzwischen ist auch klar, warum der Bus das Wartehäuschen rammte. Uwe Hüsgen, stellvertretender VKU-Betriebsleiter erklärte das am Freitag wie folgt: „Ein Bus der Schwestergesellschaft RVM, der Regionalverkehr Münsterland GmbH, hat versucht, am ZOB an dem gerade an der Haltestelle einfahrenden und abbremsenden Bus vorbeizufahren. Dabei hat die hintere Seite des RVM-Busses die vordere linke Seite des VKU-Busses getroffen.“

Das habe zur Folge gehabt, dass der Fahrer des VKU-Busses durch den Ruck des Zusammenstoßes mit seinem Fuß von der Bremse gerutscht und stattdessen aufs Gaspedal getreten habe.

Ob und wann das Wartehäuschen wie ersetzt werde, darüber werde in den nächsten Tagen beraten, erklärte die Stadt.

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