Warum das Bier in Horst Dörners Kellerbar aus dem Briefkasten fließt

rnSerie „Meine Sammlung“

Kellerbars gibt es viele, aber solche, die einem Postmuseum gleichen, wohl nicht. In der „Post-Bar“ von Horst Dörner fließt das Bier nicht aus dem Zapfhahn, sondern aus einem Briefkasten.

Alstedde

, 15.09.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner (76) hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.

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Sammlerserie Sammlung Doerner

Kellerbars gibt es viele, aber solche, die einem Postmuseum gleichen, wohl eher nicht. In der „Post-Bar“ von Horst Dörner (76) fließt das Bier nicht aus einem Zapfhahn, sondern aus einem Briefkasten.
13.09.2019
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Der Eingang zur Horst Dörners Post-Bar, die einem kleinen Postmuseum gleicht.© Foto Beuckelmann
Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.© Foto Beuckelmann
Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.© Foto Beuckelmann
In der Post-Bar von Horst Dörner (76) fließt das Bier nicht aus einem Zapfhahn, sondern aus einem Briefkasten.© Foto Beuckelmann
Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.© Foto Beuckelmann
Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.© Foto Beuckelmann
Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.© Foto Beuckelmann
Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.© Foto Beuckelmann
Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.© Foto Beuckelmann
Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.© Foto Beuckelmann
Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.© Foto Beuckelmann
Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.© Foto Beuckelmann
Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.© Foto Beuckelmann
Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.© Foto Beuckelmann
Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.© Foto Beuckelmann
Vom Posthorn über alte Telegramm-Schmuckblätter für Hochzeitspaare, Emaille-Schilder, Freistempel-Maschine, Stempel-Reinigungsgerät, Postsparbücher aus der Nachkriegszeit, ehemalige Gebührentafeln bis hin zu Zinnfiguren – Horst Dörner hat als ehemaliger Postbetriebsinspektor eine Kellerbar der besonderen Art mit vielen Exponaten zum Thema Post-Geschichte.© Foto Beuckelmann

„Ich habe im Laufe der Jahre alles zusammengetragen, was ich in die Finger bekam, und dann wurde sogar noch ein Postmuseum daraus“, erzählt Horst Dörner, der auch einige Exponate von seinen damaligen Kollegen erhalten habe.

Nicht fehlen darf seine Postmütze, die Dörner 1961 zu Beginn seiner Ausbildung als Post-Assistentenanwärter in Hessen bekommen hat.

Mehr als drei Jahrzehnte bei der Post waren prägend

Bis 1974 ist Dörner in Frankfurt Bahnpost gefahren und war insgesamt 36 Jahre (bis 1997) bei der Post beschäftigt. Die Jahrzehnte scheinen ihn nachhaltig geprägt zu haben, denn er war Postbeamter mit Leib und Seele.

„Die Sammel-Leidenschaft und die Idee entstand in Dortmund, weil mir die Geschichte der Post Spaß macht. Sie ist ja auch sehr interessant“, erklärt der Sammler und zeigt einige seiner Exponate etwa zur Thurn-und-Taxis-Familie, die damals zur Postkutschen-Zeit Betreiber der kaiserlichen Reichspost war.

Am „Gemeinde-Lexikon“ orientierten sich die Mitarbeiter

Im Fundus des Sammlers ist auch „Müllers großes deutsches Ortsbuch“ von 1949, das Horst Dörner von seinem letzten Arbeitsplatz, dem Postamt in Dortmund-Derne, übernommen hat.

Es diente damals der Post als Gemeinde-Lexikon bei der Versendung und Zustellung von Briefen oder Paketen. „Da ist jede Gemeinde aufzufinden. Die Leute, die die Post sortierten, die haben sich hieran orientiert“, so der Sammler.

Kellertheke aus Holz von Jochen Simon gefertigt

Prunkstück seiner Post-Bar ist die in Holz gefertigte Kellertheke, die sein damaliger Nachbar Jochen Simon (der ehemalige Leiter der städt. Musikschule Lünen) in handwerklicher Meisterleistung innerhalb eines Jahres gefertigt hat.

Zum 50. Geburtstag von Dörner wurde die Post-Bar feierlich eingeweiht. Das ist jetzt 26 Jahre her.

„Wer wird die Sammlung mal übernehmen?“

„Ich habe gerne mit Kunden gearbeitet“, betont Horst Dörner, der einige seiner Exponate auch schon einmal einer Hochschule zur Verfügung gestellt habe. „Es ist ein sehr enges Sammelgebiet, wer wird das mal übernehmen?“, fragt sich der Sammler und wird sich auch einmal konkret damit beschäftigen, wer die Sammlung übernehmen möchte.

Haben auch Sie eine besondere Sammelleidenschaft? Dann schreiben Sie uns - gerne nehmen wir Sie und Ihre Geschichte in unsere Serie auf.
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