Warum es an der Kamener Straße dunkel bleibt

Diskussion um Laternen

Im April 2015 hatte der Rat der Stadt Lünen neue Laternen entlang der Kamener Straße beschlossen. Bei der Straßensanierung waren die alten Laternen gefällt worden - harsche Kritik wurde laut. Doch 16 Monate später ist immer noch nicht klar, wann die zusätzlichen Laternen aufgestellt werden.

LÜNEN

, 04.08.2016 / Lesedauer: 2 min
Warum es an der Kamener Straße dunkel bleibt

So spärlich beleuchtet wird die Kamener Straße erstmal bleiben.

Inzwischen hat die Stadt zwar ein angefordertes, lichttechnisches Gutachten bei Straßen.NRW eingereicht, doch die für die Kamener Straße (B 61) zuständige Landesbehörde ist damit offenbar nicht zufrieden. „Wir haben da mal reingeguckt. Da sind Fragen aufgetaucht, die müssen noch geklärt werden mit dem Gutachter und der Stadt.“ Das erklärte Gabriele Wegmann, Sachgebietsleiterin Allgemeine Rechtsangelegenheiten bei Straßen NRW.

Da jetzt Urlaubszeit sei, solle es im September ein Gespräch geben. „Wir hoffen, dass wir es dann geregelt bekommen“, so Wegmann. Sie versichert: „Es geht um nichts Grundsätzliches“. Bei der Stadt sind die Bedenken der Landesbehörde offenbar noch nicht angekommen. „Das Gutachten ist an Straßen NRW übersendet worden und liegt dort zur Prüfung vor. Wir erwarten eine Freigabe von Straßen NRW, um mit den Nachrüstungen zu beginnen“, erklärte Stadtsprecher Frank Knoll am Dienstag.

Was noch fehlt:

Wenn die technischen Fragen geklärt sind, müsse die Landesbehörde noch einen Vertrag mit der Stadt Lünen schließen, erläuterte Gabriele Wegmann den letzten noch erforderlichen Schritt. Das sei „ein ganz normales Verfahren“. Denn die Laternen sollen ja an einer Bundesstraße in Trägerschaft des Landes aufgestellt werden.

Eine Prognose, wann alle formalen Fragen endgültig geklärt sind und die Arbeiten beginnen können, traut sich Wegmann nicht zu. Somit ist nicht sicher, ob es an der Kamener Straße noch vor Beginn der dunklen Jahreszeit heller wird. Die Stadtwerke Lünen halten sich weiterhin bereit, die Arbeiten im Auftrag der Stadt auszuführen. „Wir legen los, sobald uns die Stadt das Go gibt“, erklärte Unternehmenssprecherin Jasmin Teuteberg.

Zuvor hatten sich vor allem Bürger erfolgreich für die Laternen eingesetzt. Ihr Bestreben haben wir 2015 im Video festgehalten:

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