Was Lünen zum Tag der Kinderhospizarbeit plant

Ehrenamtliche gesucht

Am 10. Februar ist wieder "Tag der Kinderhospizarbeit", der in Lünen groß gefeiert wird. Hier gibt es die Infos, was geplant ist. Außerdem soll die Lippestadt einen ambulanten Kinderhospizdienst bekommen - das ist der Stand der Dinge.

LÜNEN

, 24.01.2017 / Lesedauer: 3 min

In Lünen soll es einen ambulanten Kinderhospizdienst geben. Wie sind die Pläne?

  • In diesem Jahr sollen die Pläne für einen eigenen Dienst umgesetzt werden. Eine Koordinatorin für Lünen gibt es bereits. Auch Ehrenamtliche. Weitere Ehrenamtliche werden gesucht. Und natürlich können sich auch betroffene Familien melden. „Wir suchen noch geeignete Räume“, sagt Roswitha Limbrock, langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin der Kinderhospiz-Bewegung. 
  • Die Kinderhospizstiftung wird den Verein unterstützen.

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Wie kommt es überhaupt zu dieser Idee?

  • Vor fast einem Jahr war Lünen für einen Tag die „Hauptstadt“ der Kinderhospiz-Bewegung. 
  • Im Jubiläumsjahr holte die langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin Roswitha Limbrock die bundesweite Veranstaltung zum „Tag der Kinderhospizarbeit“ nach Lünen.
  • Nach diesem Tag ist die Kinderhospiz-Bewegung noch mehr auf die Arbeit des Kinderhospizdienstes angesprochen worden. "Es haben sich auch einige Leute schon für eine ehrenamtliche Tätigkeit interessiert“, so Roswitha Limbrock.

Für welchen Bereich wird der Ambulante Kinderhospizdienst Lünen zuständig sein?

  • Für einen Umkreis von 40 Kilometern, also auch für Selm, Werne und Umgebung sowie für Waltrop. Insgesamt wird es dann in der Region fünf Dienste geben – bislang existieren sie bereits in Unna, Recklinghausen, Haltern und Hamm.
  • Bislang werden Lüner Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern von Unna aus betreut.

Am 10. Februar ist wieder „Tag der Kinderhospizarbeit“. Was ist dann in Lünen los?

  • Lünen soll an diesem Tag wieder "grün" werden – denn das grüne Band ist das Symbol für die Kinderhospizarbeit. Grüne Bänder bekommen Interessenten in folgenden Geschäften: Babyhaus Mönninghoff, Lange Straße 33, Bürohaus Brauch, Cappenberger Straße 14, Hauschopp Raumkonzepte, Münsterstraße 176, Praxis Dr. Frank Hiltgen, Parkstraße 16, Kulturbüro Lünen, Kurt-Schumacher-Straße 41, Optiker Schnurbusch, Münsterstraße 2-4, Parfümerie Pieper, Lange Straße 36, Park-Apotheke, Spormecker Platz 1c, Pauls Burger, Lange Straße 69, Restaurant Da Rocco, Roggenmarkt 9, Stil & Blüte, Cappenberger Straße 9, und bei der Volksbank am Markt. 
  • Zahlreiche Schulen und auch die Stadtverwaltung haben schon zugesagt, dass sie wieder mitmachen werden: So planen die Geschwister-Scholl-Gesamtschule und die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule eine Aktion in der Fußgängerzone mit Infostand der Schulen. Die Schüler der Gottfriedschule treffen sich auf dem Schulhof, um ihre Solidarität zu zeigen. Vor Schulbeginn wird es an der Ludwig-Uhland-Realschule eine Lichterkette geben. Aktionen in den verschiedenen Jahrgängen sind in der Viktoriaschule vorgesehen, Aktionen in den Klassen gibt es in der Leoschule. Weitere Schulen, die mitmachen werden sind: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Heinrich-Bußmann-Schule, Kardinal-von-Galen-Schule, Schule am Heikenberg, Schule am Lüserbach (beide Standorte) und das städtische Gymnasium Selm
  • Auch zahlreiche Firmen werden wohl wieder ihre Fahrzeuge mit grünen Bändern schmücken und auf die Arbeit für lebensverkürzend erkrankte Kinder und deren Familien aufmerksam machen.

Tag der Kinderhospizarbeit
Der 10. Februar ist seit 2006 der "Tag der Kinderhospizarbeit" und soll "auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam machen", schreibt der . Er erklärt weiter, dass grüne Bänder der Solidarität als Zeichen der Verbundenheit gezeigt und getragen werden sollen. Sie können beispielsweise an Fenstern, Autoantennen oder Bäumen befestigt werden. Gleichzeitig gibt es deutschlandweit viele Aktionen, bei denen das grüne Band gezeigt wird.

 

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