Wasserski-Pläne: Still ruht der Horstmarer See, zumindest bis zur Ratssitzung im September

rnFreizeit-Projekt

Der Horstmarer See ist ein äußerst beliebter Treffpunkt - nicht selten zum Ärger der Anwohner. Macht es da Sinn, eine Wasserski-Anlage auf dem See zu errichten? Eine Frage für den Stadtrat.

Horstmar

, 13.08.2019, 16:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Mit der Idee und den Plänen zur Installation einer Wasserski- und Wakeboard-Anlage mit angeschlossener Gastronomie auf dem Horstmarer See wird sich der Rat der Stadt Lünen nun im September (26.) beschäftigen.

Vorher kommt das Thema im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am 10. September auf den Tisch. Das erklärte Stadtsprecher Benedikt Spangardt am Montag (12. August) im Gespräch mit unserer Redaktion.

Kein Thema in Juli-Ratssitzung

Ursprünglich sollte der Ideengeber, der gebürtige Horstmarer und in Lünen aufgewachsene Banker Marc Schawohl (31), seine Pläne dem Stadtrat in dessen Sitzung am 11. Juli vorstellen. Daraus wurde jedoch nichts.

„Die Gründe sind mir nicht bekannt“, sagte Marc Schawohl im Gespräch mit unserer Redatkion: „Ich hoffe, dass es jetzt im September klappt.“ Entsprechende Signale habe er aus der Politik und von Seiten der Wirtschaftsförderung, die das Projekt unterstüzt, erhalten.

Wasserski-Pläne: Still ruht der Horstmarer See, zumindest bis zur Ratssitzung im September

Marc Schawohl © Schawohl

„Das Thema ‚Wasserskianlage‘ war im Juli noch nicht im Rat, weil offenbar noch Detailfragen offen waren“, sagte Stadtsprecher Benedikt Spangardt am Montag (12.) weiter. Was für Detailfragen, dazu machte Spangardt keine Angaben.

Wie bereits berichtet, hat Schawohl, der heute in Bergkamen-Rünthe lebt, in den vergangenen Monten intensiv an seiner Projektidee gefeilt und diese auch schon Teilen der Politik vorgestellt.

Noch keine Machkarbeitsstudie

Erst dann, wenn sicher ist, dass Stadt und Politik grünes Licht für das Projekt geben, will Schawohl eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben - oder der Investor, den es laut Marc Schawohl schon gibt.

Von der Stadt ist eine Machbarkeitsstudie nicht zu erwarten, wie Stadtsprecher Benedikt Spangardt zuletzt im Mai gegenüber unserer Redaktion deutlich gemacht hatte: „Das macht die Stadt (...) nicht selbst, der Investor müsste die detaillierte Machbarkeitsprüfung durchführen. Die Stadt könnte dies allerdings unterstützen.“ Denn, wie Spangardt damals weiter sagte, hätten „Stadt und WZL eine Vorprüfung durchgeführt, demnach scheint die Wasserskianlage grundsätzlich möglich zu sein (...)“.

Zweistöckiges Gebäude, Wasserski-Shop

Nach früheren Angaben Schawohls, soll ein zweistöckiges Gebäude mit dem Wasserski-Shop im Erdgeschoss, und einer Gastronomie inklusive mietbarem Veranstaltungsraum im ersten Stock, entstehen.

Zum gesamten Investitionsvolumen machte der 31-jährige Banker bislang keine näheren Angaben, außer: „So eine Wasserski-Anlage kostet zwischen 250.000 und 300.000 Euro.“

Lesen Sie jetzt