WBL will mehr Mitarbeiter für den Ernstfall schulen

Winterdienst

Die Wirtschaftsbetriebe Lünen GmH (WBL) wollen durch Mitarbeiterschulungen mehr Personal für den Winterdienst ausbilden, um bei Bedarf darauf zurück greifen zu können.

LÜNEN

von Von Peter Fiedler

, 18.01.2011, 13:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die CDU hatte Jonic eingeladen, um über den Winterdienst und die Kritik daran zu diskutieren. CDU-Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel: „Wir erwarten nach gemeinsamer Auswertung der Erfahrungen ein bezahlbares Verbesserungskonzept, das auch die Erwartungen der Bürger befriedigt.“ In der Sitzung wurde angeregt, private Baufirmen zur Unterstützung einzubinden. Jonic habe aber darauf hingewiesen, dass z.B. Radlader sehr grob arbeiteten und es zu erheblichen Schäden an Straßeneinbauten oder durch hoch gehobene Gullydeckel kommen könne.

Stefan Jonic habe betont, dass nach bestehendem Auftrag und den Anforderungen in der Rechtsprechung Überdurchschnittliches geleistet worden sei. Die Fahrzeugkapazität sei für einen normalen Winter absolut hinreichend, eine Aufstockung letztendlich eine Frage der Bezahlbarkeit für den Steuerzahler. „Wenn WBL und Verwaltung vor einem Jahr den Ankauf einer Schneefräse für einen hohen sechsstelligen Eurobetrag gefordert hätten, wäre uns wahrscheinlich von Politik und Bürgern der Puls gefühlt und nachgefragt worden, ob wir denn jetzt im südlichen Bayern wohnten“, machte Jonic deutlich.

Zu diesem Thema hatten wir Sie im Internet um Ihre Meinung gebeten. Bei unserer Umfrage: "Wie fällt Ihr Urteil über den Winterdienst der Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) im Rückblick auf die vergangenen eisigen Wochen aus?" wurden 546 Stimmen abgegeben. Dabei fiel das Ergebnis deutlich aus: Über die Hälfte (rund 57 Prozent) fanden, dass die Stadt die Probleme im Winterdienst im Vergleich zu anderen Städten schlechter gelöst hätte - sie waren enttäuscht. Immerhin rund ein Drittel sah das gemäßigter - ihrer Meinung nach hat sich die WBL-Truppe tapfer geschlagen. Rund 10 Prozent votierten für die Antwort "Es ist war zwar nicht alles, wie es sein sollte, aber andere Kommunen waren noch schlechter".

 

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