Weitere Verzögerungen bei der neuen Lippe-Brücke

An der Graf-Adolf-Straße

Bei den Bauarbeiten für die neue Lippe-Brücke an der Graf-Adolf-Straße in Lünen kommt es erneut zu Verzögerungen. Nachdem die Fertigstellung bereits mehrfach verschoben wurde, ist der Eröffnungstermin nun erneut nach hinten gerückt - unter anderem, weil ein Subunternehmer pleite gegangen ist.

LÜNEN

, 21.01.2016, 12:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf „Mitte bis Ende Februar“, schätzt Matthias Buckesfeld, technischer Beigeordneter, den Fertigstellungstermin. Noch fehle die Deckschicht, also die obere Schicht auf der Straße selbst. Auch die Geländer können noch nicht montiert werden. Der damit beauftragte Subunternehmer hat Insolvenz angemeldet.

Der Bau der Brücke war Anfang 2014 schon einmal wegen eines insolventen Unternehmens verzögert worden – damals ging es jedoch sogar ein ganzes Jahr lang nicht weiter. Jetzt sind die Geländer da, aber können wegen der Temperaturen nicht montiert werden.

„Wir brauchen mindestens fünf Grad und Trockenheit“, sagte Buckesfeld.  Momentan wären die Bauarbeiter dabei, die Baustelle schon einmal soweit aufzuräumen. „Eigentlich läuft es ganz gut und wir sind mit dem Gröbsten durch“, sagt Buckesfeld.

Neben Geländer und Deckschicht müsste nachher auch noch die Böschung zur Lippe am Rand der Brücke wieder aufbereitet werden, auch hier darf der Boden nicht gefroren sein. Am Ende folgten noch die „Anpassungsarbeiten“ zum Kreisverkehr Graf-Adolf-Straße, danach sei die  Brücke „funktional fertig“ und könne für den Verkehr freigegeben werden – wenn es erst einmal warm und trocken genug ist.

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