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Wen Xiao Zheng Verbindungen für die Zukunft

Musikfestival Schloss Cappenberg

Ein bisschen leidet Wen Xiao Zheng noch unter Jetlag, denn er ist am Mittwochabend aus New York angereist. Doch fürs Gespräch mit Redakteurin Beate Rottgardt nimmt sich der chinesische Bratschist zwischen den Proben Zeit.

CAPPENBERG

von Von Beate Rottgardt

, 24.05.2012 / Lesedauer: 2 min
Wen Xiao Zheng Verbindungen für die Zukunft

Wen Xiao Zheng ist zum ersten Mal zu Gast beim Musikfestival.

Ich war mit den Bamberger Sinfonikern dort und habe drei Konzerte gegeben.  

Seit Oktober 2010 bin ich als Solo-Bratschist in Bamberg, eine sehr schöne Stadt, wenn auch nicht sehr groß. Ich stamme aus Shanghai, da leben über 20 Millionen Menschen.  

Ja, bei einem gemeinsamen Projekt mit den Sinfonikern. Und dann erfuhr ich, dass sie mit Ulrich Biersack, unserem Soloflötisten, verheiratet ist. Sie hat mich gefragt, ob ich nach Cappenberg kommen möchte, ich hatte Zeit und bin sehr glücklich, hier zu sein. Man trifft viele Kollegen, die man kennt und lernt auch neue kennen. Das sind wichtige Verbindungen für die Zukunft. Ich bin sehr glücklich hier zu sein.  

Ja, ich habe ein schönes Zimmer über dem Schlosstheater.  

Beim Kirchenkonzert spiele ich mit dem Festivalorchester Max Bruchs „Romanze für Viola und Kammerorchester“ und von Weinzierls Nachtstück. Dann am Sonntag in der Matinée und in der Soirée in Schwarz und Weiß.  

Dann reise ich nach München zu einem anderen Festival.  

Mit vier Jahren habe ich Geige gelernt. Ich wollte immer die Musik genießen, dachte noch nicht daran, Profi-Musiker zu werden.  

Keinen speziellen eigentlich. Ich mag die großen Komponisten mit ihren speziellen Werken. Ich muss die Musik fühlen, dann ist es für mich gut.

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