In Höhe des Hauses Münsterstraße 80 türmen sich mittlerweile die Müllberge.
In Höhe des Hauses Münsterstraße 80 türmen sich mittlerweile die Müllberge. © Goldstein
Lippewerk

Wie eine falsch befüllte gelbe Tonne zum Rohstoff-Engpass führen kann

Die Rohstoffe werden weniger - umso wichtiger wird die Kreislaufwirtschaft. Hier kommt Lünen eine besondere Bedeutung zu. Doch mit Innovationen allein wird die Wende nicht zu schaffen sein.

Mülltrennung ist heute selbstverständlich – eigentlich. Zumindest bewertet Herwart Wilms, Geschäftsführer der „Remondis Assets & Services GmbH & Co. KG“, das Verhalten der Lünerinnen und Lüner in dieser Sache als gut: „Manchmal würden wir uns noch eine geringere Fehlerquote bei der gelben Tonne wünschen, aber im Großen und Ganzen funktioniert das gut.“ Erfahrungsgemäß sei die Disziplin bei der Trennung von Restmüll und Wertstoffen auf dem Land größer als in urbanen Regionen. „In den Städten findet weniger ,soziale Kontrolle‘ beispielsweise durch die Nachbarn statt, die auf dem Land schonmal eher sagen, dass etwas nicht in die gelbe Tonne gehört.“

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Redaktion Lünen
Journalist, Vater, Ehemann. Möglicherweise sogar in dieser Reihenfolge. Eigentlich Chefreporter für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen. Trotzdem behält er auch gerne das Geschehen hinter den jeweiligen Ortsausgangsschildern im Blick - falls der Wahnsinn doch mal um sich greifen sollte.
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