Wintereinbruch verhindert Großreinemachen

LÜNEN Eigentlich wollten sich die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) am Freitag um die Reste der Silvesterstknallerei kümmern. Der „Wintereinbruch" machte ihnen jedoch einen Strich durch die Rechnung.

von Von Dieter Hirsch

, 02.01.2009, 12:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trotz Wintereinbruch bleiben die Böllerreste nicht liegen.

Trotz Wintereinbruch bleiben die Böllerreste nicht liegen.

„Wir haben die Aktion verschieben müssen, weil die Mitarbeiter teilweise schon seit dem Neujahrsabend im Winterdienst unterwegs sind", erläuterte Ulrich Wahl von der WBL-Abteilung Abfallwirtschaft/Straßenreinigung. Fußkolonnen sind unterwegs, um an den markanten Stellen vor allem in Innenstadt die Böllerreste zu beseitigen. Verzögerungen Die großen Kehrmaschinen hätten neben nicht festgefrorenen Böllerresten vor allem das gerade erst gegen die Glätte gestreute Salz aufgefegt. „Angesichts der Wetterlage wird noch ein paar Tage dauern, bis wir in ganzen Stadtgebiet sauber gemacht haben", bittet Wahl um Geduld. Dienstbeginn am Neujahrabend Für die Besatzungen der drei großen Streuwagen war schon Neujahrsabend „Dienstbeginn". Die Kleinkolonnen folgten heute morgen um vier Uhr. „Sie haben vor allem an Bushaltestellen und an Fußgängerüberwegen gestreut" so Bernd Meckeler, Leiter der WBL-Abteilung Straßenunterhaltung. Neue Schneefälle angekündigt 150 Tonnen Salz lagern am WBL-Betriebshof. „Wir sind gut gerüstet, auch weil wir natürlich immer wieder Salz nachbestellen." Meckeler und Thomas Möller, Leiter der WBL-Abteilung Abfallwirtschaft/Straßenreinigung, sind abwechselnd rund um die Uhr erreichbar und stehen mit dem Wetterdienst in Kontakt. Der schickt eine Warn-SMS. „Nach jetzigem Stand hat der Wetterdienst für Sonntagnachmittag Schneefälle vorausgesagt." Dann muss der Winterdienst wieder ran.

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