Wohnungen im Hertie-Haus sind stark gefragt

Voraussichtlich im Februar bezugsfertig

Den Blick über Lippe, Grünflächen und den Marktplatz schweifen lassen – in den Wohnungen, die im Hertie-Haus entstehen sollen, wird dies nach Fertigstellung des Großprojektes in der Lüner Innenstadt möglich sein. Die Wohnungen sind schon jetzt stark nachgefragt, wie der Bauverein mitteilte.

LÜNEN

, 11.08.2015, 16:19 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wohnungen im Hertie-Haus sind stark gefragt

Das ehemalige Hertie-Haus im Herzen der City wandelt sich immer mehr zu einem Wohn- und Geschäftshaus.

Es ist eine Premiumlage mitten in der Lüner Innenstadt: 24 Wohnungen mit verschiedenen Größen sollen im Hertie-Haus entstehen. Von 50 bis 60 Quadratmeter großen Wohnungen, bis zu 100-Quadratmeter-Wohneinheiten.

„Wir bieten Maisonettewohnungen an, die zweigeschossig sind, und auch Wohnungen mit Balkon. Besonders gefragt ist der Wohnraum im Obergeschoss“, sagte Andreas Zaremba aus dem Vorstand des Bauvereins zu Lünen.

Erste Reservierungen

Für alle Größen und Zuschnitte gebe es immer wieder Anfragen, so Zaremba. Und: „Einigen Interessenten haben wir schon eine Zusage gegeben. Die Wohnungen sind also schon reserviert.“ Konkrete Mietverträge sollen erst ab Oktober oder November geschlossen werden, Zaremba hofft, dass die Wohnungen im Februar 2016 bezugsfertig sind. „Wir sind absolut im Zeitplan“, so das Vorstandsmitglied.

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Geplant waren sogar noch mehr Wohnungen im Zentrum Lünens. „Aber dann hat Dr. Bludau gleich eine ganze Etage für seine Praxis gemietet“, so Zaremba. Der Augenarzt Dr. Bludau wird seine neue Praxis dann auf fast 850 Quadratmetern einrichten.

Neben dem Augenarzt stehen bereits der Zahnarzt Dr. Roos, die Volksbank Waltrop, der Caterer Stolzenhoff und die Bäckereikette Kanne als Mieter fest.

Disko erwünscht

Auch für die Gewerbeflächen im neuen Hertie-Haus gebe es weitere Interessenten, sagt Zaremba. „Wir stehen in Verhandlungen mit mehreren Gewerbetreibenden.“ Der Bauverein wünscht sich vor allem ein Geschäft, in dem man Waren für den täglichen Bedarf bekommt. „Wie Suppenlöffel und Teller und Dekoartikel“, sagt Zaremba.

Eine Diskothek war bei den Teilnehmern unserer nicht repräsentativen Umfrage hoch im Kurs. 32,76 Prozent der 641 abgegebenen Stimmen hatten sich für ein Szenelokal, eine Kneipe oder Disko ausgesprochen. Mehr Zuspruch bekam nur ein Supermarkt (32,92 Prozent), ein Modegeschäft (17,48), ein Restaurant (10,76) oder eine Fast-Food-Kette (6,08) lagen abgeschlagen dahinter.

Diesem Wunsch nach einem Treffpunkt für Nachtschwärmer erteilt Zaremba aber eine klare Absage: „Eine Diskothek wird es im Hertie-Haus nicht geben. Dafür stehen keine passenden Flächen mehr zur Verfügung. Und auch wenn man die Lärmschutzbedenken beiseite lässt: Es hat auch keine einzige Anfrage in der Richtung gegeben.“ Besser sieht es dagegen für das Fortbestehen der Pommesbude „Schlemmerbar“ aus. Das Team von Inhaber Hans Schmied-Weder versorgt die Lüner seit Jahrzehnten mit Currywürsten und Pommes in der Innenstadt und soll dies auch weiter tun können.

Eine Option wäre, in die freiwerdende Kanne-Filiale an der Marktstraße zu ziehen. „Aber vielleicht finden wir auch noch eine Fläche im Hertie-Haus“, sagt Andreas Zaremba, denn: „Viel Platz braucht die Pommesbude ja nicht.“

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