Zum Hören: So klingen Lünens "Viel"harmoniker

Musikschule und Gymnasium

Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und die Musikschule der Stadt Lünen machen jetzt gemeinsame Sache. Am Dienstag unterzeichneten sie einen Vertrag. Und - was deutlich beeindruckender war - 70 Schüler präsentierten bereits Musik, die zeigte, wir solch eine Kooperation klingen kann. Hier können Sie eines der Stücke hören.

LÜNEN

, 07.02.2017 / Lesedauer: 2 min

Es war ein bisschen wie bei einer Hochzeit. Musikschule und Freiherr-vom-Stein-Gymnasium sagten „Ja“ zueinander, dazu gab es ein Ständchen. 70 Schüler der Lüner „Viel“harmoniker, dem einzigen Orchester Lünens dieser Art , umrahmten die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.

Sie spielten „Aus der neuen Welt“ von Dvorak, was man symbolisch für die neue Zeit der Zusammenarbeit beider Einrichtungen interpretieren konnte. Seit Jahren machen das Gymnasium und die Musikschule gemeinsame Sache – jetzt auch offiziell.

Es war eine imposante Vorführung unter Leitung von Musiklehrer Abel Varga während der öffentlichen Probe. Das Streichorchester des Stein-Gymnasiums „stringendo“ und die Big Band „windaction“ haben sich zu den Lüner „Viel“harmonikern zusammengeschlossen. Geübt wird zweimal in der Woche. „Es ist toll, wenn wir in Lünen zeigen können, wie stark wir sind“, sagt Schulleiter Heinrich Kröger.

Fünftklässler lernen die Instrumente kennen

In den fünften Klassen können Schüler Instrumente ausprobieren und nach einem Jahr zusammen spielen. Die Eltern zahlen für den Projektunterricht, unterstützt wird er aber auch vom Förderverein und der Jordan-Stiftung des Gymnasiums. Einmal jährlich fahren die Musik AGs des Gymnasiums an den Biggesee. 180 junge Musiker proben zusammen.

Das Gelernte präsentieren sie bei den inzwischen schon bekannten „Stein-Konzerten“, die diesmal am 28. Februar und 29. März um 18 Uhr in der Aula aufgeführt werden.

Musikschule kooperiert auch mit anderen Schulen
Die Musikschule hat weitere Kooperationen mit dem Gymnasium Altlünen, den beiden Gesamtschulen, der Ludwig-Uhland-Realschule sowie dem Förderzentrum Nord, der ehemaligen Friedrich-Ebert-Schule. Dazu gibt es das Projekt Jekits an allen Grundschulen.

Lesen Sie jetzt