Zwei Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt in Lünen vom Streik betroffen

Verdi-Warnstreik

Die Gewerkschaft Verdi hat am Dienstag (29. Januar) die Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt zu Warnstreiks aufgerufen. In Lünen sind eine Kita und ein Seniorenzentrum vom Streik betroffen.

Lünen

von Nadja Reinthal

, 29.01.2019, 14:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zwei Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt in Lünen vom Streik betroffen

In Düsseldorf fand eine Kundgebung der Gewerkschaft Verdi statt. © dpa

Die Gewerkschaft Verdi fordert eine Erhöhung der Löhne um zehn Prozent, eine Steigerung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro sowie eine Gleichbehandlung der Mitarbeiter im Offenen Ganztag (OGS) mit den Kita-Mitarbeitern.

In Lünen hat der Warnstreik eine Kindertageseinrichtung und ein Seniorenzentrum getroffen. Im „Haus der kleinen Racker“ in Alstedde werden im Normalfall 125 Kinder betreut. Am Dienstag sind 15 Kinder da, die in Notgruppen versorgt werden.

Acht Mitarbeiter fehlen

Einrichtungsleiterin Ute Fleischmann berichtet, dass drei Kinder im Alter bis zwei Jahren und 12 Kinder über drei Jahre in der Kita waren. Etwa acht Mitarbeiter waren dem Streikaufruf gefolgt und sind nicht vor Ort.

Abgesehen davon läuft der Betrieb in den Lüner Tagespflege-Einrichtungen sowie in allen anderen Kitas aber wie gewohnt.

Ebenfalls betroffen ist das Seniorenzentrum Minister Achenbach in Brambauer. Dank einer guten Besetzung läuft der Betrieb auch hier reibungslos.

„Es ist ein sehr ruhiger Warnstreik“, bilanziert der Sprecher der AWO Ruhr-Lippe-Ems, Sebastian Laaser. Nach seiner Auskunft gibt es auch in der Verwaltung keine Beeinträchtigungen.

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