Die Betriebsratsvorsitzende des Gemeinschaftsbetriebs Marl, Adriane Fährmeister (46), und ihr Stellvertreter Ali Simsir (48) werden in der nächsten Woche mit Evonik verhandeln.
Die Betriebsratsvorsitzende des Gemeinschaftsbetriebs Marl, Adriane Fährmeister (46), und ihr Stellvertreter Ali Simsir (48) werden in der nächsten Woche mit Evonik verhandeln. © Ralf Deinl
Betriebsrat stellt Forderungen

Evonik will Sparte verkaufen: „1000 Arbeitsplätze im Chemiepark betroffen“

Bis zu 1000 Beschäftigte im Chemiepark sollen von einem Firmenverkauf des Chemiekonzerns Evonik betroffen sein. Er war auch ein Thema bei der Maikundgebung des DGB in Marl.

Berichten der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) zufolge will sich der Essener Chemiekonzern Evonik im Zuge eines Firmenverkaufs von mehr als zehn Prozent seines weltweiten Umsatzes trennen. Betroffen sei das Geschäft mit C4-Chemikalien, die Basis vieler Alltagsprodukte sind (Autoreifen, PVC-Fußböden, Sportflaschen oder Lebensmittelverpackungen). Der Konzern wolle dafür einen Käufer suchen, der das Geschäft zunächst mit Evonik in einem Gemeinschaftsunternehmen betreibt und später eigenständig führt.

Beschäftigte überrascht

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Seit 30 Jahren Redakteur in Marl, wandert, radelt und liest gern, sieht im Kino gern gute Komödien und erträgt kaum schlechte. Jahrgang 63, mit hessischem Migrationshintergrund.
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