Die Massenkarambolage auf der B67 forderte ein Menschenleben. © Sven Betz
Verkehrsunfall

Massenkarambolage auf der B 67: Unfallopfer erliegt Verletzungen

Der schwere Autounfall auf der B 67 in Bocholt am Freitagabend hat ein Todesopfer gefordert. Mehrere Autos waren ineinander gekracht. Der Unfall ereignete sich auf der B 67. Die Hintergründe.

Der schwere Autounfall auf der B 67 in Bocholt am Freitagabend (22.10) hat ein Todesopfer gefordert. Die Polizei meldete am Samstagmorgen, dass ein 60-jähriger Mann aus dem Kreis Unna an den Folgen gestorben ist. Auf der B67 hatte sich eine Massenkarambolage ereignet.

Der 60-Jährige war laut Polizei in den ersten Unfall verwickelt, der sich am Freitag bei der Massenkarambolage auf der B 67 ereignet hatte. Er sei dabei so stark verletzt worden, dass er kurze Zeit später im Bocholter Krankenhaus verstarb.

Massenkarambolage ereignet sich am Freitagabend

Die Massenkarambolage hatte sich wie berichtet am Freitag um 18.30 Uhr auf der B 67 kurz hinter der Abfahrt zur Fachhochschule in Richtung Rhede ereignet. Dabei waren zunächst drei Menschen schwer, acht weitere leicht verletzt worden. Die Bundesstraße musste bis in die Nacht zwischen Bocholt und Rhede komplett gesperrt werden.

Die genaue Unfallursache ist weiter unklar. Die Polizei veröffentlichte am Samstagmorgen weitere Einzelheiten über den Hergang des Unfalls. Nach bisherigem Ermittlungsstand habe es zunächst eine Kollision zwischen zwei sich entgegenkommenden Autos gegeben, heißt es im Polizeibericht.

Die Einzelheiten zum Unfallhergang kommen nach und nach ans Licht.
Die Einzelheiten zum Unfallhergang kommen nach und nach ans Licht. © Sven Betz © Sven Betz

In einem dieser beiden Autos saß der kurz darauf verstorbene 60-Jährige aus dem Kreis Unna. Nachfolgende Autos seien danach mit den ersten beiden beteiligten Fahrzeugen kollidiert.

Die Unfalllage stellte sich Rettungskräften und Polizisten zunächst chaotisch dar. Das Unfallfeld war über rund 150 Meter über die Bundesstraße verstreut, zahlreiche Trümmer lagen auf der Fahrbahn – darunter ganze Motorblöcke oder abgerissene Radaufhängungen. Aufgrund der Lage war es für die Polizei zunächst schwierig, die genaue Zahl der beteiligten Fahrzeuge zu nennen.

Polizei ermittelt die Hintergründe

Experten des Verkehrskommissariats Ahaus hätten die Unfallaufnahme unterstützt, teilte die Polizei am Samstag mit. Aus Münster wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen, alle beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an, heißt es.

Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit 20 Einsatzfahrzeugen im Einsatz.
Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit 20 Einsatzfahrzeugen im Einsatz. © Sven Betz © Sven Betz

Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit 20 Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Laut Polizei wird der Sachschaden auf rund 250.000 Euro geschätzt. Die Bundesstraße 67 musste bis morgens um 4.40 Uhr voll gesperrt werden. Mittlerweile ist die Sperrung aufgehoben und die Fahrbahn wieder frei.

Es ist bereits der zweite schwere Unfall auf der B 67 in Bocholt innerhalb von zwei Wochen. Vor zehn Tagen war an der Anschlussstelle Dingdener Straße ein 58-jähriger Autofahrer in den Gegenverkehr geraten. Drei Menschen wurden dabei schwer verletzt.