Kreis Borken

Mutmaßliche Geldautomatensprenger verunglücken auf ihrer Flucht schwer

Drei Männer haben versucht, einen Geldautomaten zu sprengen. Auf ihrer Flucht bauten sie einen schweren Unfall. Die Polizei konnte die mutmaßlichen Täter mittlerweile festnehmen.
In Mönchengladbach verlor ein Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen und fuhr in eine Familie. © picture alliance / Stefan Puchne

In der Nacht zum Montag ist es gegen 2 Uhr auf der Bundesstraße 67 zwischen Isselburg und Bocholt zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ist ein Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und hat sich überschlagen, teilt die Polizei mit.

Dieser Unfall steht wohl im Zusammenhang mit der versuchten Sprengung eines Geldautomaten, die sich nur wenige Minuten zuvor in Rees ereignet hat. Die Täter blieben dort erfolglos und ergriffen die Flucht. Im Unfallfahrzeug befand sich eine Sprengvorrichtung. Diese zündfähige Vorrichtung musste vor Ort kontrolliert gesprengt und neutralisiert werden.

Drei Verdächtige Festgenommen

Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass sich in dem Unfallfahrzeug mindestens drei Personen befunden haben. Diese entfernten sich vom Unfallort. Sofort eingeleitet umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, auch unter Einsatz eines Polizeihubschraubers, an denen sich auch die niederländische Polizei beteiligt hat. Am Montagvormittag konnten die Beamten dann drei Verdächtige festnehmen.

Die B67 war im Bereich der Unfallstelle für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen für den Verkehr gesperrt. Weitere Ermittlungen dauern an.

Durchblick am Mittwoch​

Ob Corona, politische Ereignisse oder aktuelle Krisen. Ulrich Breulmann beleuchtet für Sie immer mittwochs die Nachrichten der Woche. Damit Sie den Durchblick behalten.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.