Neue Leitstelle: 21 Millionen Euro teurer Anbau jetzt ist jetzt in Betrieb

Ein Blick in die neue Leitstelle im Ergänzungsgebäude des Borkener Kreishauses. © Kreis Borken
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Die ersten Beschäftigten haben den rund 21 Millionen Euro teuren Anbau am Kreishaus in Borken bezogen, wie der Kreis Borken mitteilte: Mit 25 Mitarbeitern hat dort die neue Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Borken ihren Betrieb aufgenommen.

21 Disponenten sowie zwei IT-Fachleute kümmern sich dort nun gemeinsam mit dem Leiter der Leitstelle, Stephan Kruthoff, und dessen Stellvertreter Dirk Honermann um die Alarmierung von Rettungsdienst und Feuerwehr und die Sicherheit der Bevölkerung. Ausgestattet ist die Leitstelle mit modernster Kommunikations- und Medientechnik. Angegliedert sind Funktionsräume, in denen zum Beispiel der Krisenstab des Kreises Borken tagen kann. Rund 3,4 Millionen Euro hat die Ausstattung gekostet.

Auch Krisenstab kann dort tagen

In der Mitteilung des Kreises zeigen sich die Verantwortlichen erleichtert darüber, dass die Umstellung vom alten auf das neue System völlig reibungslos erfolgt sei: Die Alarmierung von Rettungsdienst und Feuerwehr sei auch beim Übergang sichergestellt, da zu dem Zeitpunkt sowohl ein Team in der bisherigen und eines in der neuen Leitstelle im Einsatz gewesen sei.

Öffentlich vorstellen konnte der Kreis die Leitstelle noch nicht: Um Infektionen in der Mitarbeiterschaft zu verhindern, arbeiten die drei Teams abgeschottet voneinander. „Das Betreten der Räumlichkeiten ist Dritten nicht gestattet“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.