Ruhrtriennale

Ruhrtriennale

Zunächst scheint es so, als würde auf der Bühne der Bochumer Jahrhunderthalle ein neues Frühlingsopfer aufgeführt: mystisch, verstörend, heidnisch. Wie auf einem Altar aufgebahrt liegen drei tote Pferde. Von Julia Gaß

Es gäbe keine Konzertsäle für seine Musik, hat Karlheinz Stockhausen beklagt. Die Zukunft sei so, dass der Klang um die Zuhörer herum sein müsse, und nicht so, dass ein Orchester vorn auf der Bühne spiele. Von Julia Gaß

Vor sechs Jahren hat der New Yorker Musikkritiker Alex Ross mit dem 700-Seiten-Epos "The Rest is Noise" einen Meilenstein zur Musik des 20. Jahrhunderts herausgebracht. Johan Simons, Intendant der Ruhrtriennale, Von Julia Gaß

Mit dem Motto seiner ersten Ruhrtriennalen-Saison, „Seid umschlungen“ hat Intendant Johan Simons (Foto) das Publikum umarmt. Und die Zuschauer haben diese Umarmung erwidert: Es war mit gut 76 000 Besuchern Von Julia Gaß

Prometheus, der tragische Feuerbringer, ist schon so etwas wie ein Stammgast bei der Ruhrtriennale. 2012 inszenierte der samoanische Choreograph Lemi Ponifasio die altgriechisch gesungene Opernfassung

Jenseits der spartenübergreifenden Kreationen ist auch in Johan Simons Ruhrtriennale Platz für Abende, die klar einem Genre zugeordnet werden können. In der Jahrhunderthalle erlebte das Publikum am Sonntag Von Max Florian Kühlem

Nomanslanding in Duisburg-Ruhrort

Spektakuläres Kunstwerk schwimmt in den Hafen

Über 13.000 Menschen haben „Nomanslanding“ in Australien schon gesehen. Viele Menschen waren nach dem Besuch tief ergriffen, manche haben sogar geweint. Jetzt kommt die spektakuläre Kunst-Installation Von Bettina Jäger