1:0-Sieg für Linden, 1500 Euro für das Hospiz St. Hildegard

Westfalenpokal

Der CSV SF Linden erlebte im Westfalenpokal einen in allen Belangen erfreulichen Abend. Sportlich zog die Mannschaft von Trainer Frank Benatelli durch einen 1:0 (0:0)-Sieg über die TSG Sprockhövel in die dritte Runde ein, zudem kam eine stolze Summe bei der Spendenaktion für das Hospiz St. Hildegard zusammen.

LINDEN

von Von Ralf Rudzynski

, 18.09.2014, 13:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
1:0-Sieg für Linden, 1500 Euro für das Hospiz St. Hildegard

Trauiner Frank Benatelli steht mit dem Landesligisten CSV SF Linden in der dritten Runde des Westfalenpokals.

320 Zuschauer sorgten bereits für eine hohe Spendensumme, die der Verein schließlich zusätzlich auf insgesamt 1 500 Euro aufstockte.

Im Pokalspiel hatten die Gastgeber fast über die gesamte Distanz das Heft in der Hand. Ein Klassenunterschied zwischen dem Bochumer Landesligisten und dem Oberligisten war nicht zu erkennen. Vor allem im zweiten Durchgang gab ausschließlich die Heimelf den Ton an. "Außer bei einer kurzen Phase in der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft", konstatierte CSV-Coach Frank Benatelli. Er bescheinigte "von Nummer eins bis Nummer elf allen Spielern vor allem taktisch eine sehr gute Leistung. Das einzige Manko war, dass wir den Sack früher hätten zumachen müssen", so der Ex-Profi.

Der Treffer des Abends fiel in der 55. Minute. Perez Garcia setzte sich auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe wurde abgelegt, und Kevin Pflanz ließ mit einem Flachschuss aus 13 Metern die Saat aufgehen. In der dritten Runde des Westfalenpokals winkt Linden nun das ganz große Los. Sollte Preußen Münster sein Spiel gegen Hamm gewinnen, käme der Drittligist in die Hei.CSV SF Linden: Albov, Scigliotti, Rösner, Lekic, Streich, Garcia, Pflanz, Meinert, Koch, Sanchez Mohedano, Lahchaychi.Tor: 1:0 (55.) Pflanz.