15 Elektroautos tankten in Bochum auf

Elektromobilitätsparade

Nahezu lautlos rollten sie heran: Die rund 15 Elektroautos aus Bochum und Umgebung, die an der diesjährigen Elektromobilitätsparade der E-Cross Germany teilnahmen. Die Fahrt soll die umweltfreundlichen Autos näher an die Menschen heranbringen und zeigen, dass es sich nicht bloß um eine utopische Zukunftsvision handelt.

BOCHUM

von Von Anke Schröder

, 17.09.2013, 17:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Elektromobilparade sollte zeige, dass Elektroautos sinnvoll sind.

Die Elektromobilparade sollte zeige, dass Elektroautos sinnvoll sind.

Auf dem Parkplatz der GLS Bank konnten die Fahrer der elektrischen Autos auch gleich die neue Schnellladestation ausprobieren. Anders als bei den normalen Ladestationen für die Elektroautos bekommen die Fahrzeuge hier ganze 50 Kilowatt anstatt nur 3,6. „So kann man sein Elektroauto in 20 Minuten wieder auf einen Stand von 80 Prozent bringen“, erklärte Uwe Nehrkorn von der GLS Bank. Der Strom für die Autos werde zu einem Teil auch von dem Windrad und der Photovoltaikanlage auf dem Gelände der Bank produziert.

Die Idee zur Teilnahme an der Parade entstand bei einer der monatlichen Sitzungen der Mitglieder des Vereins Ruhrmobil-E. Nicht nur die GLS Bank, sondern auch die Stadtwerke Bochum, der Car-Sharing Service Ruhrauto-E und eine Klasse des TBS 1 beteiligten sich daran. „Unser Ziel ist es, den Menschen zu zeigen, dass Elektoautos und -fahrräder bereits jetzt schon alltagstauglich sind“, sagt Ernesto Ruge von Ruhrmobil-E. „Man kommt gut und bequem von A nach B. So ein Elektroauto ist einfach das ideale Fahrzeug für die Stadt.“

Auch Wolfgang Rode vom TBS 1 ist überzeugt von den leisen und umweltfreundlichen Fahrzeugen. Er betreut eine Gruppe junger Menschen Mitte bis Ende 20, die am TBS 1 eine Weiterbildung zum staatlich anerkannten Techniker machen. Dort lernen sie die spezifischen Anforderungen kennen, die so ein Elektrofahrzeug mit sich bringt. „Es ist eine zukunftsweisende Technologie“, sagt Rode.