15 Kilo Koks im Gepäck: Polizei fasst Drogenkurier

Bochumer Kripo

Der Bochumer Polizei ist ein Erfolg gegen organisierten Drogenhandel gelungen. Kriminalbeamte schnappten am Sonntag einen Kurier aus Witten mit 15 Kilogramm Kokain im Gepäck. Der Mann gehörte zu einer Gruppe von Tätern, die Rauschgift im Wert von mehr als drei Millionen Euro geschmuggelt haben soll.

BOCHUM

, 22.02.2016 / Lesedauer: 2 min

Die Szene hätte auch aus einem Krimi stammen können: Am Sonntagmittag landet ein 35-jähriger Mann am Düsseldorfer Flughafen. Er hat eine Reise aus der brasilianischen Metropole Sao Paulo mit Zwischenstopp in Madrid hinter sich. Im Gepäck: rund 15 Kilogramm Kokain.

Insgesamt 100 Kilo Koks

Gegen 12.30 Uhr klicken die Handschellen.  Denn Staatsanwaltschaft und Polizei in Bochum hatten schon seit November 2014 die Bande beobachtet, zu der der 35-jährige Kurier gehörte. Die Behörden ermittelten intensiv wegen des Verdachts auf internationalen Rauschgifthandel, wie die Polizei jetzt mitteilte.

 

Die Verhaftung des Schmugglers durch Zoll- und Kriminalbeamte war der Startschuss für eine großangelegte Razzia. Spezialeinsatzkommandos, Bochumer Bereitschaftspolizisten sowie Kripo-Beamte durchsuchten in Bochum und Witten neun Wohnungen und nahmen dabei eine Frau und acht Männer fest. Fünf Haftbefehle wurden vollstreckt. Wie die Polizei weiter berichtet, kann der Gruppe die Einfuhr von 100 Kilogramm Kokain und 20 Kilogramm Marihuana vorgeworfen werden. Gesamtwert der Drogen: etwa 3,6 Millionen Euro. Die Ermittlungen dauern weiter an.